Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Hunde-Führerschein soll nun auch in Baden-Württemberg kommen

© CC0 / gk0914jp / pixabayBulldogge (Symbolbild)
Bulldogge (Symbolbild) - SNA, 1920, 04.05.2021
Abonnieren
Grüne und CDU wollen künftig von Hundehaltern einen „Sachkundenachweis“ verlangen. Dass diese Nachricht vor allem Tierschützer freut, hängt auch mit Corona zusammen.
Wie in anderen Ländern sollen Hundehalterinnen und -halter in Baden-Württemberg künftig unter Beweis stellen müssen, dass sie mit ihren Tieren umgehen können. Grüne und CDU wollen nach dem Vorbild Niedersachsens einen Hunde-Führerschein einführen, wie es am Montag aus Parteikreisen hieß.
Zuerst hatten die „Stuttgarter Zeitung“ und die „Stuttgarter Nachrichten“ darüber berichtet.
Im schönsten Bürokratendeutsch steht im Text, dass man für die Hundehaltung einen „Sachkundenachweis“ haben muss. Konkret bedeutet das: Hundehalter müssen in einem schriftlichen Test und einer praktischen Prüfung vor Experten ihr Wissen über das Sozialverhalten der Vierbeiner demonstrieren. In Niedersachsen kostet die Prüfung jeweils 40 Euro. Hintergrund für den Führerschein ist, Menschen vor Beißattacken zu schützen und im Sinne des Tierschutzes den Haltern die Bedürfnisse ihrer Hunde näherzubringen.
Ein Labrador  - SNA, 1920, 16.04.2021
Studie mit Spürnasen: So genau können Hunde Corona erschnüffeln
Im Koalitionsvertrag von Grünen und CDU heißt es außerdem, es soll eine Kennzeichnungs-, Registrierungs- und Versicherungspflicht geben. Was steckt dahinter? In Niedersachsen müssen Hunde schon seit 2011 einen elektronischen Chip tragen und haftpflichtversichert sein. Etwas später kam noch eine zentrale Datenbank hinzu, in der vom Dackel bis zum Dobermann alle Tiere, die älter als sechs Monate sind, angemeldet werden müssen. Ein solches Register ermöglicht es, die Tiere künftig ihren Frauchen und Herrchen zuzuordnen – etwa wenn sie beißen und weglaufen, ohne dass der Besitzer erkennbar ist.
Auch für die Haltung von gefährlichen Tieren, etwa Schlangen, soll es künftig einen „Sachkundenachweis“ geben. Auch hier sollen die Halterinnen und Halter lernen, wie man diese Tiere hält und pflegt.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала