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G7-Außenminister stecken Kurs gegenüber China und Russland ab

© REUTERS / POOLDer britische Außenminister Dominic Raab begrüßt seinen US-Amtskollegen Antony Blinken vor dem G7-Gipfel in London.
Der britische Außenminister Dominic Raab begrüßt seinen US-Amtskollegen Antony Blinken vor dem G7-Gipfel in London. - SNA, 1920, 04.05.2021
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Erstmals seit zwei Jahren treffen sich die G7-Außenminister persönlich: Bei ihrer Konferenz am Dienstag in London wollen die Spitzendiplomaten aus sieben führenden westlichen Industriestaaten unter anderem über ihren Kurs gegenüber China und Russland beraten. Weitere Themen sind die Konflikte in Syrien, der Ukraine, in Myanmar und Afghanistan.
Der deutsche Außenminister Heiko Maas (SPD) will mit seinem US-Amtskollegen Blinken zudem über den Truppen-Abzug aus Afghanistan und den Ukraine-Konflikt sprechen. „Da haben wir viel zu tun, wir haben das viel zu lange liegen lassen“, sagte Maas zum Auftakt des Treffens am Montagabend nach Angaben der Deutschen Presseagentur.
Für Dienstag sind sechs Arbeitssitzungen und ein gemeinsames Abendessen mit den Außenministern der Gastländer geplant. Dazwischen ist noch Platz für Einzelgespräche.
Neben den Mitgliedstaaten Großbritannien, Deutschland, den USA, Frankreich, Italien, Kanada und Japan nehmen auch Südkorea, Australien, Indien und Südafrika an den Gesprächen in London teil.

Comeback für G7

Die Außenminister wollen den G7-Gipfel der Staats- und Regierungschefs in Cornwall, England, vom 11. bis 13. Juni vorbereiten. Es wird das erste große Gipfeltreffen mit dem neuen US-Präsidenten Joe Biden sein. Während der Amtszeit seines Vorgängers Donald Trump hatte die G7 massiv an Bedeutung verloren.
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Trump hatte nur wenig Interesse an dem Gesprächsformat, ließ einmal sogar nachträglich die Abschlusserklärung platzen. „Es gab eigentlich substanziell keine G7 mehr, weil die Vereinigten Staaten inhaltlich längst ausgestiegen sind“, sagte Maas zu dieser Zeit. „Das ist jetzt wieder anders.“
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