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Erdüberlastungstag: Deutschland lebt ab Mittwoch „auf Pump“ – Umweltschützer

© AFP 2021 / INA FASSBENDERCO2-Emissionen (Symbolbild)
CO2-Emissionen (Symbolbild) - SNA, 1920, 04.05.2021
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Bereits am Mittwoch wird Deutschland so viele Ressourcen verbraucht haben, wie ihm rechnerisch für das ganze Jahr zur Verfügung stehen. Der frühe deutsche Erdüberlastungstag sei ein Alarmsignal und Armutszeugnis für die verfehlte Umweltpolitik, sagt Olaf Bandt, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).
„Schon nach vier Monaten lebt Deutschland auf Pump“, sagte Bandt. Er forderte die Bundesregierung auf, dringend zu handeln und „nach dem wegweisenden Beschluss des Bundesverfassungsgerichts deutlich ambitioniertere Klima-Ziele und Instrumente festzulegen“. Die überfällige Ressourcenwende müsse eingeleitet werden, um Deutschlands Ressourcenverbrauch dauerhaft zu senken.
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„Würden weltweit alle Menschen so verschwenderisch leben wie wir, bräuchte die Menschheit drei Erden, um ihren Ressourcenverbrauch zu decken“, kritisierte Bandt. „Deutschland lebt ab heute auf Pump und verschwendet die Lebensgrundlagen aller Länder und zukünftiger Generationen.“
Der Erdüberlastungstag wird jährlich von dem Global Footprint Network für einzelne Länder sowie für den ganzen Planeten errechnet. Im Gegensatz zum weltweiten Erdüberlastungstag im Hochsommer liegt der deutsche Erdüberlastungstag bereits im Frühjahr. Gründe dafür sind laut BUND der weiterhin viel zu hohe Energieverbrauch, der steigende CO2-Ausstoß im Verkehr und in der Massentierhaltung sowie die Verunreinigung von Böden, Luft und Grundwasser.
Am globalen Erdüberlastungstag hat die Weltbevölkerung alle natürlichen Ressourcen verbraucht, die unser Planet im Laufe eines Jahres erzeugen kann, und beansprucht für das übrige Jahr mehr Acker- und Weideland, Fischgründe und Wald, als uns rein rechnerisch zur Verfügung stehen. Das Ziel des Aktionstages ist es, die Begrenztheit und Endlichkeit der natürlichen Ressourcen und der Erde ins Bewusstsein der Menschen zu rücken.
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