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Trotz oder wegen #allesdichmachen? „Tatort“ mit Jan Josef Liefers stellt neuen Rekord seit 2017 auf

CC BY-SA 4.0 / Raimond Spekking / Wikimedia CommonsSchauspieler Jan Josef Liefers
Schauspieler Jan Josef Liefers - SNA, 1920, 03.05.2021
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Der „Tatort“ aus Münster mit Jan Josef Liefers hat am Sonntagabend eine maximale Einschaltquote seit 2017 erreicht – 14,22 Millionen Zuschauer. Die Debatte um die Aktion #allesdichmachen mit Liefers dürfte die Zuschauergunst also nicht beeinträchtigt haben – ganz im Gegenteil.
In der Episode „Rhythm and Love“ führten die Ermittlungen von „Tatort“-Kommissar Thiel (Axel Prahl) und Rechtsmediziner Boerne (Jan Josef Liefers) in eine spirituell angehauchte Kommune – und brachten dem ARD 39,6 Prozent Einschaltquote. Den bisherigen Rekord brachten die Ermittler aus Münster mit der Folge „Fangschuss“ im April 2017, bei dem 14,56 Millionen Zuschauer zugeschaltet hatten. In der Vorwoche hatte die vorherige Ausgabe nur noch 9,86 Millionen Zuschauer erreicht.
„Großen Dank an alle, die uns die Treue halten, durch dick und dünn mit uns gehen und nicht im Münsteraner Regen stehen lassen! Danke für dieses eindrucksvolle Statement an 14,22 Mio. Zuschauer!“, schrieb Liefers dazu auf Twitter.
Zuvor hatte der Schauspieler mit einem Videostatement für die Maßnahmen-kritische Aktion #allesdichmachen für viel Aufsehen gesorgt und eine Debatte über die Verhältnismäßigkeit der aktuellen Corona-Politik bzw. über die Meinungsfreiheit ausgelöst. Im Rahmen dieser Debatte hatte der WDR-Rundfunkrat und frühere SPD-Minister Garrelt Duin sogar vorschnell gefordert, dass die Öffentlich-Rechtlichen die Zusammenarbeit mit Liefers und seinen Kollegen beenden. Nach Kritik löschte Duin aber den Tweet mit der Forderung und zog sich ebenfalls aus der Debatte für ein Berufsverbot für die Promis zurück. Eine Nähe zu den Rechten bzw. Querdenken wollte Duin den Schauspielern jedoch nicht absprechen.
Youtube-Account der satirisch-kritischen Initiative Allesdichtmachen - SNA, 1920, 23.04.2021
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Liefers selbst verteidigte im Laufe der Debatte seine Meinung über die Bundesregierung und die Medien, zeigte aber auch Verständnis für die Lage auf den Intensivstationen. Deswegen meldete er sich für eine Schicht auf der Intensivstation bei der Essener Uniklinik an, bekam jedoch eine Abfuhr. „Wer bis heute nicht begriffen hat, was in Krankenhäusern geleistet wird, der begreift es auch in einer Schicht nicht“, kommentierte der Klinikchef Prof. Jochen A. Werner seine Entscheidung.
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