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Trotz Pekings „aggressiver Politik“: Blinken schließt Krieg mit China aus

© SNA / Marija Plotnikowa / Zur BilddatenbankPeking
Peking - SNA, 1920, 03.05.2021
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Trotz kontroverser Fragen muss Washington laut dem US-Außenminister Anthony Blinken mit China weiter zusammenarbeiten. Eine militärische Konfrontation widerspricht dem Politiker zufolge den Interessen der beiden Länder.
In Bezug auf die Möglichkeit, „die roten Linien“ in den bilateralen Beziehungen zu ziehen, sagte Blinken, dass die USA auf jeden Fall mit China zu tun haben würden:
„Wir sind nicht in einer Lage, in der wir nicht mit China zusammenarbeiten können. Es gibt ernsthafte Schwierigkeiten in diesen Beziehungen – sei es eine konfrontative Welt, eine wettbewerbsorientierte Welt oder eine kooperative Welt“, sagte Blinken in einem Interview mit dem Sender CBS.
Eine der Hauptschwierigkeiten in den Beziehungen zwischen China und den Vereinigten Staaten sei unter anderem die Frage der chinesischen Politik in Xinjiang. Gleichzeitig betonte Binken, eine militärische Konfrontation widerspreche zutiefst den Interessen Chinas und der USA.
Er merkte an, China habe das ausreichende militärische, wirtschaftliche und diplomatische Potenzial, um „die Ordnung herauszufordern“, die die USA aktiv unterstützen und verteidigen würden. Blinken fügte hinzu, dass Washington „Peking nicht eindämmen“ wolle. Das US-Ziel bestehe darin, die etablierte Ordnung, die Peking in Frage stellen wolle, aufrechtzuerhalten.
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Chinas Innen- und Außenpolitik sei aggressiver geworden, so der US-Außenminister. Die USA betrachteten die Handlungen der chinesischen Behörden in der autonomen Region Xinjiang in China als „Völkermord“ an den Uiguren.
„Wir haben deutlich gemacht, dass die Situation in Xinjiang für uns wie Völkermord an den Uiguren aussieht. Mehr als eine Million Menschen wurden in Konzentrationslager, Zwangsarbeitslager und Internierungslager geschickt. Peking sagt, dass es in diesem Gebiet eine terroristische Bedrohung gibt, aber wir sehen sie nicht“, unterstrich Blinken.

UN werfen China Diskriminierung der Uiguren vor

Ende August 2018 hatten Experten des UN-Ausschusses gegen Rassendiskriminierung in einem Bericht mitgeteilt, dass bis zu eine Million Uiguren in sogenannten „Umerziehungslagern“ in Xinjiang gehalten würden. Das chinesische Außenamt erklärte, derartige Informationen hätten weder Hand noch Fuß und entsprächen nicht der Wirklichkeit.
Dem Außenministerium in Peking zufolge haben die Probleme von Xinjiang nichts mit der Wahrung der Menschenrechte zu tun. Es gehe nicht um ethnische oder religiöse Probleme, sondern um Gewalt, Terrorismus und Separatismus, hieß es in Peking.
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