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Ehepaar im Saarland wegen mutmaßlichen Handels mit Neugeborenen festgenommen

Baby (Symbolbild) - SNA, 1920, 03.05.2021
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Zwei mutmaßliche Menschenhändler sind nach Polizeiangaben im saarländischen Neunkirchen festgenommen worden.
Es handele sich dabei um einen 58-jährigen bulgarischen Staatsangehörigen und dessen 51-jährige Ehefrau, teilte die Polizei in Saarbrücken am Montag mit. Sie werden verdächtigt, als Teil einer kriminellen Vereinigung mit Neugeborenen gehandelt zu haben.
Der 58 Jahre alte Mann und seine 51 Jahre alte Frau sollen mindestens acht hochschwangere Frauen aus Bulgarien nach Griechenland gebracht haben. „Nach der Entbindung sollen sie deren Neugeborene zum Weiterverkauf an andere Mitglieder der Vereinigung übergeben haben“, berichtete die Polizei.
„Den Müttern wurde im Gegenzug Geld versprochen.“
Zielfahnder der Polizei fassten die beiden Verdächtigen bereits am vergangenen Donnerstag. Zuvor hatten bulgarische Behörden einen europäischen Haftbefehl erlassen. Das Ehepaar sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft.
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