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Dänemark verzichtet auf Impfstoff von Johnson & Johnson

© REUTERS / Shannon StapletonImpfstoff von US-Konzern Johnson & Johnson
Impfstoff von US-Konzern Johnson & Johnson - SNA, 1920, 03.05.2021
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Die dänische Regierung hat entschieden, das Serum des Herstellers Johnson & Johnson wegen Berichten über seltene Blutgerinnsel aus dem Impfprogramm zu streichen.
Sie sei „zu dem Schluss gekommen, dass die Vorteile der Nutzung des Covid-19-Impfstoffs von Johnson & Johnson nicht das Risiko überwiegen, eine negative Wirkung auszulösen“, teilte die dänische Gesundheitsbehörde mit.
Das Land ist damit eines der ersten Länder der Welt, die auf den Impfstoff des US-Pharmakonzerns verzichten. Im April hatte die dänische Regierung aus demselben Grund bereits als erstes Land in Europa Impfungen mit AstraZeneca eingestellt.
Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hatte im April einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Präparat von Johnson & Johnson und seltenen, aber schweren Fällen von Blutgerinnseln festgestellt. Zuvor war so ein Zusammenhang auch bei der Verwendung des AstraZeneca-Impfstoffs Vaxzevria festgestellt worden.
Astrazeneca-Impfstoff - SNA, 1920, 19.04.2021
Hunderte Astrazeneca-Dosen laden in Schweden täglich im Müll
Da man von diesem Präparat nur eine Dosis benötigt, hatte Dänemark der Nachrichtenagentur Ritzau zufolge besonders viel bestellt. Der Direktor der Gesundheitsbehörde, Soren Brostrom, wies darauf hin, dass ein Stopp für Johnson & Johnson dazu führen könne, dass gesunde, junge Menschen zwischen 20 und 40 Jahren etwas länger auf ihre Impfung warten müssen.
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