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„Gaffen tötet!“: Mit diesem Trick gehen Johanniter gegen Schaulustige vor

© AFP 2021 / INA FASSBENDERJohanniter
Johanniter - SNA, 1920, 02.05.2021
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Immer wieder erleben die Rettungskräfte der Johanniter, dass ihre Arbeit durch Schaulustige behindert wird. Mit einem technischen Trick auf Basis der QR-Code-Technologie an Rettungsfahrzeugen oder an der Ausrüstung der Retter sollen Schaulustige, die mit ihrem Smartphone das Geschehen festhalten wollen, davon abgehalten werden.
Wie aus einer Pressemitteilung der Johanniter-Unfall-Hilfe hervorgeht, werden QR-Codes auf dem Handy der Fotografierenden den automatischen Warnhinweis „Gaffen tötet!“ auslösen.
Die Idee einer Werbeagentur, die den Schaulustigen ihre Tat unmittelbar bewusst machen solle, wollen die Johanniter in den nächsten Monaten in einem Pilotprojekt testen. Acht Rettungswagen und ein Intensivtransportwagen sollen den Angaben zufolge mit den auffälligen QR-Codes ausgestattet werden.
David Kreuziger vom Landesvorstand der Johanniter in Berlin/Brandenburg hofft auf Nachahmer: „Gaffer sind ein Riesenproblem in allen Rettungsdiensten, daher sind wir sicher, dass diese Aktion eine hohe Aufmerksamkeit bekommen und Nachahmer in der gesamten Branche finden wird“.
Für das Fotografieren oder Filmen eines Unfalls drohen in Deutschland Geldbußen oder Freiheitsstrafen bis zu zwei Jahren.
Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist eine der großen Rettungsdienstorganisationen in Deutschland. Allein im Jahr 2020 absolvierten die Johanniter mehr als 740.000 Notfalleinsätze und beförderten mehr als 350.000 Patienten.
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