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Gefechte nach Installation von Kamera: Kirgistan und Tadschikistan vereinbaren Waffenruhe

© SNA / Sputnik / Zur BilddatenbankGrenzkonflikt zwischen Tadschikistan und Kirgistan
Grenzkonflikt zwischen Tadschikistan und Kirgistan - SNA, 1920, 01.05.2021
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Nach den blutigen Kämpfen an der Grenze zwischen Tadschikistan und Kirgistan mit mehreren Toten haben sich die beiden Länder am heutigen Samstag auf eine vollständige Waffenruhe geeignet.
Die Entscheidung hat der Leiter des kirgisischen Staatskomitees für nationale Sicherheit, Kamtschibek Taschiew, nach Verhandlungen mit seinem tadschikischen Amtskollegen, Sajmumin Jatimow, bekannt gegeben.
„Unsere Völker machen schwierige Zeiten durch. Eine Tragödie für unsere beiden Länder ist passiert. Es war schwierig für uns, die Arbeit durchzuführen. Dennoch haben wir auf Anweisung unserer Staatsoberhäupter beschlossen, das Feuer vollständig einzustellen und alle militärischen Einheiten an ihre ständigen Einsatzorte zurückzuziehen“, zitiert Taschiew die kirgisische staatliche Nachrichtenagentur „Kabar“. Ihm zufolge haben die Parteien ein Protokoll aus vier Punkten unterzeichnet.
„Von heute an werden durch die gemeinsamen Bemühungen von uns und unserer geehrten Nachbarn Frieden und Ruhe in unseren Ländern einkehren, vor allem in den Grenzgebieten“, sagte Taschiew.
Vertreter beider Länder hätten zudem eine gemeinsame Überwachung des Gebietes begonnen, aus dem die Streitkräfte abgezogen werden sollen, teilte der kirgisische Grenzdienst mit. Die Situation an der Grenze sei relativ stabil, hieß es weiter.

Blutiger Grenzkonflikt zwischen Tadschikistan und Kirgistan

Der Konflikt zwischen den beiden Ex-Sowjetrepubliken Tadschikistan und Kirgistan entbrannte Mitte dieser Woche, als tadschikische Beamte eine Videokamera in der Nähe einer Wasserverteilerstation installieren wollten, an der von kirgisischer Seite Reparaturarbeiten vorgenommen wurden. Anschließend bewarfen sich Dorfbewohner beider Seiten gegenseitig mit Steinen. Daraufhin verstärkten Kirgistan und Tadschikistan ihre Grenztruppen, die dann gegenseitig aufeinander schossen. Das kirgisische Gesundheitsministerium in Bischkek teilte mit, bei den Kämpfen seien 34 Menschen getötet worden. Die tadschikische Seite meldete fünfzehn Tote.
An der Grenze zwischen Kirgistan und Tadschikistan werden regelmäßig Konflikte zwischen der örtlichen Bevölkerung sowie den Grenzschutzbeamten beider Länder ausgetragen. Der Hauptgrund für die Auseinandersetzungen ist die fehlende Markierung der Grenze an manchen Abschnitten.
Kirgisischer Grenzsoldat (Archivbild) - SNA, 1920, 30.04.2021
Kampf um Wasserressourcen – mindestens 23 Tote bei Konflikt zwischen Tadschikistan und Kirgistan
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