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Fünf Volksglauben und deren Herkunft

© CC0 / Pixabay / Leuchtturm81Schwarze Katze (Symbolbild)
Schwarze Katze (Symbolbild) - SNA, 1920, 30.04.2021
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Ehe die Hexen nun über unsere Köpfe hinwegfliegen und in den Mai hineintanzen, ist es wohl der höchst passende Zeitpunkt, sich an die abergläubischen Traditionen zu erinnern. SNA hat die möglichen Ursprünge der wohl am meisten verbreiteten Volksglauben aufgelistet.
43 Prozent der Deutschen misst aus einem persönlich bedeutsamen Aberglauben dem vierblättrigen Kleeblatt eine besondere Bedeutung bei, besagen Statistiken. Hier sind nun die Erklärungen zur möglichen Herkunft der populärsten abergläubischen Sitten.

Schwarze Katzen

Die schwarze Katze ist im Aberglauben ein Glücks- oder Unglücksbringer – das hängt jeweils von deren Laufrichtung ab. Die Angst vor diesen Tieren geht bis ins Mittelalter zurück. In den Zeiten der Hexenverfolgung wurden sie als Weggefährten des Bösen angesehen. Sie wurden dämonisiert und deswegen oft getötet.

Freitag, der 13.

Die Zahl 13 bezieht sich auf das Abendmahl Jesu, das Jesus Christus mit den zwölf Aposteln zur Zeit des Pessachfestes vor seinem Kreuzestod in Jerusalem feierte. Die 13. Person beim letzten Abendmahl war Judas, der Jesus später verriet. Darüber hinaus starb Jesus an einem Freitag (Karfreitag).
Hexe (Symbolbild) - SNA, 1920, 30.04.2021
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Vierblättriges Kleeblatt

Die Legende über ein vierblättriges Kleeblatt besagt, dass die biblische Gestalt Eva es als Andenken aus dem Paradies mitnahm, nachdem sie zusammen mit Adam von Gott von dort vertrieben worden war. So mag es laut dem Volksglauben heißen, dass der Besitzer solch eines Kleeblattes ein Stück vom Paradies besitzt. Die anderen Erklärungen sind auch mit der christlichen Religion verbunden – vier Blätter sollen nämlich an das Kreuz Christi erinnern, deswegen verfügt das Kleeblatt angeblich über die Eigenschaft, das Böse zu vertreiben.

Sternschnuppen

Der Ursprung dieses Aberglaubens geht auf das Mittelalter zurück und ist auch mit dem Christentum verbunden. Damals wurden Sternschnuppen als göttliche Mahnung gesehen. In der Bibel wird eine Sternschnuppe zum Beispiel als Zuchtrute Gottes zum Durchsetzen seines Willens erwähnt (Buch Jeremias, Kapitel 1, 11-12).

Auf Holz klopfen

Bergarbeiter klopften früher auf das Holz, bevor sie einen Stollen betraten. So konnten sie sich vergewissern, ob es sicher ist. Ein heller Ton signalisierte gutes, trockenes und tragfähiges Holz. Ein dumpfer Ton bedeutete dagegen nasses, faules und morsches Holz. Davon hing praktisch das Leben ab.
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