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Nach gescheitertem Umsturzversuch in Minsk: Weißrussland ersucht USA um rechtliche Hilfe

© SNA / Michail Woskressenski / Zur BilddatenbankAmtseinführung von Präsident Alexander Lukaschenko. Minsk, Palast der Unabhängigkeit, 23. September 2020
Amtseinführung von Präsident Alexander Lukaschenko. Minsk, Palast der Unabhängigkeit, 23. September 2020 - SNA, 1920, 30.04.2021
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Nach dem von den Behörden vereitelten Umsturzversuch in Minsk hat Weißrussland die USA um rechtliche Hilfe ersucht. „Ein Strafverfahren läuft bereits, darunter auch im Fall eines geplanten Anschlags auf Präsident Alexander Lukaschenko“, sagte Andrej Jarosch, Sprecher des Komitees für Staatssicherheit Weißrusslands (KGB), am Freitag in Minsk.
Dem KGB zufolge werden neun Personen angeklagt. Drei von ihnen – Dmitri Schtschigelski, Alexander Perepetschko und Pawel Kulaschenko - hielten sich auf dem Territorium der USA auf.
„Das KGB-Ermittlungsdepartement ersuchte die zuständigen Justizbehörden der USA um rechtliche Hilfe. Es geht darum, den Aufenthaltsort der Verdächtigen zu ermitteln, sie zu verhören und sonstige Handlungen zur Klärung aller Umstände vorzunehmen“, hieß es.
Zudem drängt Minsk die US-Behörden zur Auslieferung der oben genannten Personen.

"Militärputsch" vereitelt

Präsident Lukaschenko teilte am 17. April mit, dass der russische Inlandsgeheimdienst FSB gemeinsam mit weißrussischen Kollegen einen „Militärputsch“ in Weißrussland und einen Anschlag auf den Präsidenten verhindert hätte. Zwei mutmaßliche Drahtzieher - Juri Sjankowitsch und Alexander Feduta – seien in Moskau festgenommen worden.
Dem FSB zufolge hat einer der beiden Weißrussen auch einen US-Pass. Festgenommen worden sei das Paar auf Hinweis der weißrussischen Behörden bei ihrem Treffen in einem Moskauer Restaurant, wo sie ihre Putschpläne besprochen hätten. Der FSB habe das Gespräch aufgezeichnet.
Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko - SNA, 1920, 18.04.2021
Geheimdienste wollen Militärputsch in Weißrussland vereitelt haben

...bis zu zwölf Jahre Haft

Die weißrussische Justiz verklagt die gescheiterten Putschisten nach dem Artikel 357, Teil 1, des weißrussischen Strafgesetzbuches – „Verschwörung oder sonstige Handlungen zur Ergreifung der Staatsmacht“. Bei einem Schuldspruch drohen den Angeklagten jeweils bis zu zwölf Jahre Haft.
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