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Facebook löscht Konto russischen Mediums wegen antifaschistischer Beiträge

© AP Photo / Noah BergerFacebook (Symbolbild)
Facebook (Symbolbild) - SNA, 1920, 30.04.2021
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Redfish, ein Projekt des russischen Medienkonzerns Russia Today, hat am Freitag die Sperrung seiner Facebook-Seite bekanntgegeben. Die Ursache für die Maßnahme soll in der Veröffentlichung von Archivfotos aus den Weltkriegs-Zeiten liegen.
Das Projekt publizierte eigenen Angaben zufolge Bilder, die die Hinrichtung des italienischen Faschistenführers Benito Mussolini sowie die Gräueltaten der Nazis in Konzentrationslagern zeigten. Die Postings erschienen anlässlich des 76. Gedenktages des Sturzes des Mussolini-Regimes in Italien beziehungsweise des 76. Gedenktages der Auschwitz-Befreiung.
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Die Löschung des Kontos mit mehr als 800.000 Followern sei mit einem „Verstoß gegen die Gemeinschaftsregeln“ erklärt worden, so RT gegenüber SNA. Die entsprechenden Publikationen seien immer noch auf Twitter zu finden.
„Ein weiteres linkes Medium wird zensuriert, gleichzeitig genießt Rechtsextremismus immer mehr Unterstützung weltweit“, twitterte Redfish.
Das „Gnovis Journal“ der US-amerikanischen Georgetown University, das laut RT den „regierenden US-Eliten nahe“ stehe, schrieb am 21. April, dass pro-palästinensische Ansichten, die Redfish zum Ausdruck bringe, in der Wirklichkeit Teil einer Informationskampagne sei, die den Kreml begünstige.
Die kurz auf die Veröffentlichung des Artikels erfolgte Redfish-Sperre mag RT zufolge ein Zusammentreffen von Umständen sein, möglicherweise aber auch nicht.
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Tausende Menschen in Prag demonstrieren gegen tschechischen Präsidenten Zeman – Fotos
Zuvor hatte die deutsche Commerzbank Russia Today und Ruptly am 26. Februar benachrichtigt, dass ihre Konten bis Ende Mai geschlossen würden. Dutzende große deutsche und internationale Banken lehnten ebenso die Zusammenarbeit ab, ohne einen sachlichen Grund zu nennen.
Moskau warf Berlin vor, dass es russische Medien daran hindere, eine normale Tätigkeit auszuüben, und drohte mit Gegenmaßnahmen.
Deutschlands Außenministerium beteuerte, dass die Bundesregierung „in keiner Weise“ auf die Commerzbank im Sinne einer Beendigung der Geschäftsbeziehungen hingewirkt habe, und sprach von einer privatrechtlichen Geschäftsbeziehung zwischen RT und der Bank.
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