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Russland und Deutschland vereinbaren gemeinsame Wasserstoff-Projekte

© CC0 / PixabayWasserstoff (Symbolbild)
Wasserstoff (Symbolbild) - SNA, 1920, 29.04.2021
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Russland und Deutschland sind übereingekommen, gemeinsam Projekte in der Wasserstoffwirtschaft umzusetzen. „Das Energie- und das Industrieministerium werden demnächst entsprechende Anträge erhalten“, sagte Russlands Vizeregierungschef und Ex-Energieminister Alexander Nowak am Donnerstag in Moskau.
Zuvor hatte Nowak im Rahmen der 13. Deutsch-Russischen Rohstoff-Konferenz im Online-Format mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier verhandelt. Zugeschaltet waren auch Russlands Industrie- und Handelsminister Denis Manturow, der Rektor der St. Petersburger Bergbau-Universität, Wladimir Litwinenko, und der ehemalige Bundesumweltminister Klaus Töpfer.

Wasserstoffprojekte "enorm wichtig"

„Wir alle waren uns darin einig, dass gemeinsame Wasserstoffprojekte enorm wichtig wären. Vor kurzem hatte Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer Russland besucht und gemeinsame Projekte in der Wasserstoffwirtschaft vorgeschlagen“, sagte Nowak laut einer Mitteilung auf der Homepage des Kabinetts.

Ihm zufolge werde Russland auch ein paar Pilotprojekte erwägen.
Zum Auftakt der Konferenz, die eigentlich in Leipzig stattfinden sollte, aber wegen der Pandemie ins Internet verlegt werden musste, erinnerte Altmaier am Donnerstag daran, dass Russland seit Jahrzehnten nicht nur ein sehr zuverlässiger Lieferant von Erdgas sei, sondern auch enormes Potenzial an erneuerbarer Energie aus Wind und Sonne besitze.

Bedarf an Gas wird noch Jahre bestehen

Man werde Erdgas noch einige Jahre benötigen. Der Bedarf werde kurz- und mittelfristig wegen des Ausstiegs Deutschlands aus der Atomenergie und der Kohleverstromung sogar steigen, sagte er nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur. Auf der anderen Seite der Brücke stünden aber die erneuerbaren Energien und „grüner Wasserstoff“.
Schwerpunkte sind neben dem „Green Deal“ und seinen Auswirkungen auf die Partnerschaft mit Russland auch solche Themen wie Digitalisierung, Wasserstofftechnologie, Permafrostböden und der Strukturwandel in beiden Ländern.
Peter Altmaier, MdB, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, aufgenommen im Rahmen des 13. Deutsch-Russische Rohstoff-Konferenz in Berlin. 29.04.2021. - SNA, 1920, 29.04.2021
„Ich wünsche mir, dass Russland…“ – Altmaier zu Zukunft der deutsch-russischen Gas-Kooperation

Rosatom kooperiert bereits mit Air Liquide

In dieser Woche schlossen bereits die staatlich kontrollierte russische Kernenergiegesellschaft Rosatom und das französische Unternehmen Air Liquide – einer der weltgrößten Produzenten technischer Gase – ein Abkommen. Demnach soll sogenannter „blauer“ Wasserstoff durch die Konversion von Methan unter Einsatz einer Technologie zum Abfangen von Kohlendioxid produziert werden.
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