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Literaturnobelpreisträger Handke bleibt Österreicher – Kontroverse um Staatsbürgerschaft beendet

© AP Photo / Francois MoriPeter Handke (Archivbild)
Peter Handke (Archivbild) - SNA, 1920, 29.04.2021
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Der Autor Peter Handke bleibt trotz eines jugoslawischen Passes Österreicher. Ein Verfahren über die mögliche Aberkennung der Staatsbürgerschaft ist laut Medienberichten eingestellt worden.
Dies berichtet die Deutsche Presse-Agentur (DPA) mit Hinweis auf einen Sprecher der Landesregierung in Kärnten, der damit Berichte von „Kronen Zeitung“ und „Presse“ bestätigte. Laut DPA hatte das alte Reisedokument Diskussionen um Handkes Haltung im Jugoslawien-Konflikt befeuert.
Dem in Kärnten geborenen Handke (78) wurde von Kritikern vorgeworfen, die von Serben begangenen Kriegsverbrechen bagatellisiert oder geleugnet zu haben. Sein jugoslawischer Pass war 1999 ausgestellt worden. Das Dokument war 2019 vor seiner Nobelpreis-Verleihung bekannt geworden. Doppelstaatsbürgerschaften sind ohne amtliche Bewilligung in Österreich verboten und können zur Aberkennung der österreichischen Staatsbürgerschaft führen.
Die Behörden konnten jedoch keine Hinweise finden, dass der Schriftsteller jemals um die serbische Staatsbürgerschaft ersucht habe oder dass er die serbischen Voraussetzungen dafür erfüllt habe, sagte der Kärntner Sprecher laut DPA. Deshalb sei der Fall geschlossen. Der bei Paris lebende Handke hatte erklärt, dass der Pass nur dazu diente, das Reisen in Jugoslawien zu erleichtern. Serbien ist die Rechtsnachfolgerin der einstigen Bundesrepublik Jugoslawien.
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