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Grenzstreit in Zentralasien: Kirgistan beansprucht keine fremden Gebiete – Außenministerium

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Landkarte, Symbolbild - SNA, 1920, 29.04.2021
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Kirgistans Außenminister Ruslan Kasakbajew hat laut einer Mitteilung von Donnerstag Gespräche mit seinem Amtskollegen aus Tadschikistan, Sirodschiddin Muchriddin, über die jüngste Eskalation an der Grenze zwischen beiden Ländern geführt.
„Die kirgisische Seite beansprucht keine fremden Gebiete und beabsichtigt nicht, ihr Land mit irgendjemandem zu teilen“, erklärte Kasakbajew.
Alle Fragen in Bezug auf die Grenze und Wirtschaft sollten am Verhandlungstisch unter Beteiligung von Vertretern der Regierungsdelegationen zur Delimitation und Demarkation der kirgisisch-tadschikischen Staatsgrenze gelöst werden, hieß es. Es sei wichtig, das Vertrauen zwischen den beiden Staaten, vor allem im Grenzgebiet, zu stärken und jegliche Aktionen zu unterbinden, die auf die Erzeugung von Spannungen in der dort ansässigen Bevölkerung abzielen würden.
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Am Mittwoch meldeten die Grenzschutzbehörden von Kirgistan und Tadschikistan einen Konflikt im Grenzgebiet Batken. Die Vertreter der tadschikischen Seite hätten versucht, Überwachungskameras an einem Strommast zu installieren, hieß es. Die Kirgisen wollten dann den Strommast absägen, daraufhin hätten beide Seiten begonnen, sich gegenseitig mit Steinen zu bewerfen. Infolgedessen seien drei Bürger Tadschikistans getötet und 31 weitere verletzt worden. Die kirgisische Seite meldete einen Toten und 16 Verletzte. Im Laufe von mehreren Gesprächen zwischen den Außenministern beider Länder wurde der Waffenstillstand ab 20:00 Uhr (Ortszeit) und der Abzug der Streitkräfte an ihre ständigen Standorte vereinbart.
An der Grenze zwischen Kirgistan und Tadschikistan werden regelmäßig Konflikte zwischen der örtlichen Bevölkerung sowie den Grenzschutzbeamten beider Länder ausgetragen. Der Hauptgrund dafür ist die fehlende Delimitation der Grenze an manchen Abschnitten.
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