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Nachtnews: Laschet holt Merz in Wahlkampfteam, Schwere Dürre trifft Mexiko, Feuer auf Recyclinghof

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 28.04.2021
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Laschet holt Merz in sein Wahlkampfteam; Lockerungen für Geimpfte in einigen Bundesländern; FDP-Vize Thomae warnt vor Neid-Debatte bei Ausnahmen von Geimpften; England beobachtet Anstieg der Neuinfektionen trotz Impfung; Schwere Dürre trifft Mexiko; Feuer auf Recyclinghof brennt kontrolliert bis in den Morgen
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Mittwoch geschehen ist.

Laschet holt Merz in sein Wahlkampfteam

Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet will den Wirtschaftsexperten Friedrich Merz in sein Wahlkampfteam holen. Friedrich Merz gehöre für ihn fest in den Mannschaftskader der Union für die Bundestagswahl, sagte der CDU-Vorsitzende bei einer Videoschalte mit der baden-württembergischen CDU, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfuhr. Mit seiner Wirtschafts- und Finanzkompetenz könne Merz entscheidend dabei helfen, die gewaltigen Herausforderungen für Deutschland nach der Corona-Pandemie nachhaltig zu meistern.

Lockerungen für Geimpfte in einigen Bundesländern

Der Bund hat baldige Lockerungen für Corona-Geimpfte angekündigt, aber einige Bundesländer gehen jetzt schon eigene Wege. In Bayern zum Beispiel werden vollständig Geimpfte von heute an Menschen gleichgestellt, die negativ auf Corona getestet wurden. Sie müssen unter anderem bei einem Friseurbesuch keinen negativen Corona-Test vorweisen. Auch Hessen und Rheinland-Pfalz haben ihre Verordnungen entsprechend angepasst. Zum bundesweiten Umgang mit Geimpften will die Bundesregierung in der nächsten Woche einen Vorschlag vorlegen.
Impfung in Berlin - SNA, 1920, 27.04.2021
Bayern stellt ab Mittwoch Corona-Geimpfte negativ Getesteten gleich

FDP-Vize Thomae warnt vor Neid-Debatte bei Ausnahmen von Geimpften

Die wegen der Corona-Pandemie eingeführten Einschränkungen der Grundrechte müssen für Geimpfte nach Ansicht von FDP-Fraktionsvize Stephan Thomae schneller wieder aufgehoben werden. Während es Union und SPD bei den Änderungen im Infektionsschutzgesetz sehr eilig hatten, lässt sich die Regierung nun viel Zeit, die Ausnahmen von Ausgangssperren und Kontaktbeschränkungen für Geimpfte und Genesene per Rechtsverordnung zu formulieren, sagte er der DPA. Er hätte sich gewünscht, dass dies bereits im Infektionsschutzgesetz, das vergangene Woche erneut geändert worden war, gleich mit geregelt worden wäre. Wer eine Besserstellung für Geimpfte und Genesene als ungerecht empfinde und hier von einer Privilegierung spreche, habe ein merkwürdiges Rechtsverständnis, sagte Thomae. Tatsächlich entspringe dieses Verlangen einem reinen Neidgefühl, denn die noch nicht Geimpften hätten keinerlei Vorteil von einer derartigen Scheinsolidarität, fügte er hinzu.

England beobachtet Anstieg der Neuinfektionen trotz Impfung

Trotz des großen Erfolges bei den Impfungen steigen auch in England wieder die Sorgen um eine dritte Pandemie-Welle. Der britische „Mirror“ berichtet, dass sich in 165 von 315 Dörfern und Städten des Landes die Infektionszahlen im Vergleich zur Vorwoche erhöht hätten. Premierminister Boris Johnson hatte erklärt, dass die aktuellen Todeszahlen und Hospitalisierungen „sehr niedrig“ seien. Das würde aber nicht bedeuten, dass Covid vorbei sei. Er gehe davon aus, dass es eine weitere Pandemiewelle geben werde. Durch die hohen Impfzahlen sei das Land aber sehr robust und gut gerüstet.
Coronavirus-Lage in Indien  - SNA, 1920, 26.04.2021
Indien meldet weltweiten Rekord an Corona-Neuinfektionen

Schwere Dürre trifft Mexiko

Eine Dürre hat in Mexiko die Wasservorräte schrumpfen lassen und zu Waldbränden geführt. Laut Wasserbehörde ist keiner der 210 Stauseen derzeit komplett gefüllt, und 19 von ihnen sind weniger als halb voll. Zu letzterer Gruppe gehört auch eine Anlage, die für ein Viertel der Wasserversorgung von Mexiko-Stadt sorgt - die dortige Auslastung von 42,8 Prozent liege um 23 Prozent unter dem historischen Durchschnitt. Im Großraum der Hauptstadt, in dem etwa 22 Millionen Menschen leben, ist die Dürre die schlimmste seit 30 Jahren.

Feuer auf Recyclinghof brennt kontrolliert bis in den Morgen

Auf einem Recyclinghof am Rand von Hannover hat am Dienstagabend eine Lagerhalle Feuer gefangen und anschließend die ganze Nacht gebrannt. Wie ein Sprecher der Polizei am frühen Morgen mitteilte, ließ die Feuerwehr das Gebäude kontrolliert abbrennen. In der 50 mal 50 Meter großen Halle brannten aus zunächst unbekannter Ursache geschredderte Kunststoffteile. Durch das Feuer entstand dunkler Rauch, der über die Stadt zog. Der Polizei zufolge bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung. Die Schadenshöhe wird auf einen Millionenbetrag geschätzt. Verletzt wurde niemand.
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