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Moskau zur Lage in der Ostukraine: Krieg „kann und muss vermieden werden”

© SNA / Pressedienst des russischen Außenministeriums  / Zur BilddatenbankRusslands Außenminister Sergej Lawrow
Russlands Außenminister Sergej Lawrow - SNA, 1920, 28.04.2021
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Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat sich in einem Interview mit SNA am Mittwoch zur Wahrscheinlichkeit eines bewaffneten Konflikts mit der Ukraine im Donbass geäußert.
„Ein Krieg im Donbass mit der Ukraine kann und muss vermieden werden“, betonte der Außenminister. Zugleich wies Lawrow darauf hin, er könne nicht für die Ukraine und ihren Staatschef Volodymyr Selenskyj sprechen:
„Ich stelle keine Vermutungen an, denn äußeren Anzeichen nach ist die Hauptsache für ihn, an der Macht zu bleiben. Er ist bereit, jeden Preis zu zahlen, auch Neonazis und Ultra-Radikalen zu dulden, die weiterhin die Donbass-Milizen zu Terroristen erklären.“
Der Kreml hatte mehrfach betont, Russland werde das Schicksal der in der Ukraine lebenden russischsprachigen Menschen nicht gleichgültig beobachten.
Lage im Osten der Ukraine
In den letzten Wochen hat sich die Lage im Donbass zugespitzt. Beide Konfliktparteien werfen einander vor, den Beschuss verstärkt zu haben. Die selbsternannten Republiken Donezk und Lugansk behaupten ferner, die ukrainischen Streitkräfte verlegten militärische Ausrüstung an die sogenannte Berührungslinie.
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Der Westen wirft wiederum Russland „verstärkte aggressive Aktivitäten“ nahe der ukrainischen Grenze vor. Der Kreml erwidert, die russischen Truppen bewegten sich nach eigenem Ermessen auf eigenem Territorium und das sollte niemanden stören, da Russland für niemanden eine Bedrohung darstelle. Moskau erklärte wiederholt, es sei keine Partei im innerukrainischen Konflikt und sei daran interessiert, dass Kiew seine politische und wirtschaftliche Krise überwindet.
Am Donnerstag ordnete Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu den Truppenrückzug von der ukrainischen Grenze an. Damit wurde das Ende der Militärübungen im Süden und Westen Russlands signalisiert. Die vollständige Rückkehr der Truppen, die am Manöver beteiligt waren, ist bis zum 1. Mai geplant.
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