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Deutsche Krankenhausgesellschaft optimistisch: Dritte Welle bald gebrochen?

© REUTERS / FABRIZIO BENSCHIntensivstation eines Krankenhauses in Berlin (Archivbild)
Intensivstation eines Krankenhauses in Berlin (Archivbild) - SNA, 1920, 28.04.2021
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Aktuelle Daten zu den täglichen Neuinfektionen und den Belegungen der Intensivstationen würden zeigen, dass es bald gelingen könnte, die dritte Welle zu brechen, meint der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß. Eine Entwarnung mit Blick auf die weitere Entwicklung der Situation in den Krankenhäusern will er noch nicht geben.
Die aktuelle Datenlage zu den täglichen Neuinfektionen und den Belegungen der Intensivstationen gibt Anlass zu vorsichtigem Optimismus, aber noch keine Entwarnung mit Blick auf die weitere Entwicklung der Situation in den Krankenhäusern.
„Das exponentielle Wachstum der Neuinfektionen und der Zuwachs an Patientenzahlen haben in den vergangenen ein bis zwei Wochen an Dynamik verloren. Das sind ermutigende Entwicklungen, die zeigen, dass die Bevölkerung schon vor dem Inkrafttreten der bundesweiten Notbremse am vergangenen Freitag ihren Beitrag zur Eindämmung der Pandemie geleistet hat. Wir können noch keine Entwarnung geben, aber die Situation gibt Anlass zum Optimismus, dass es uns tatsächlich gelingt, die dritte Welle zu brechen", so der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Gerald Gaß.

Infektionszahlen stagnieren

Das Corona-Netzwerk um den Mediziner Matthias Schrappe hatte bereits vergangenen Donnerstag berichtet, dass die dritte Welle stehen bleibt.
Die DKG betont, dass es dringend erforderlich sei, diesen Trend zu stabilisieren und die Entwicklung nach unten einzuleiten. Ziel müsse sein, die Infektionszahlen deutlich zu senken, um so die Kliniken und ihre Beschäftigten nachhaltig zu entlasten. „Wir setzen weiter auf das Verständnis und das aktive Mitwirken der Bürgerinnen und Bürger, aber auch auf die Auswirkungen der Impfungen und den positiven Einfluss des nahenden Sommers. Dies und die konsequente Umsetzung von Beschränkungen bei hohen Inzidenzwerten können die Trendumkehr einleiten. Und diese ist dringend erforderlich, denn nach mehr als einem Jahr Pandemie benötigen die Mitarbeitenden in den Kliniken die Aussicht auf eine deutliche Entspannung“, so Gaß.
Virologe Christian Drosten - SNA, 1920, 14.04.2021
Drosten: Lage in Krankenhäusern angespannt, weitere Maßnahmen neben Corona-„Notbremse” nötig
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