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Charité bietet jetzt „Trumps Antikörper-Cocktail“ an

© SNA / Alexej WitwizkijCharité Berlin (Archivbild)
Charité Berlin (Archivbild) - SNA, 1920, 28.04.2021
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Ein neues Corona-Medikament zum Schutz vor schweren Verläufen der Krankheit wird nun erstmals von der Charité in Berlin eingesetzt. Mit den Antikörper-Mitteln überwand Ex-Präsident Donald Trump letztes Jahr erstaunlich schnell seine Corona-Infektion.
400 Millionen Euro ließ sich das Gesundheitsministerium die neuen Corona-Medikamente aus den USA bereits im Januar kosten. 200.000 Dosen sogenannter monoklonaler Antikörper wurden von Jens Spahn geordert. Sie sollen Patienten in der Frühphase einer Erkrankung helfen und einen schweren Verlauf verhindern. Mit dieser Form der Antikörper wurde Ex-US-Präsident Donald Trump im vergangenen Jahr erfolgreich nach seiner Corona-Infektion behandelt.

Bisher noch nicht zugelassen

In den USA gibt es für diese Arzneimittel eine Notfallzulassung der Arzneimittelbehörde FDA, in der Europäischen Union sind sie bisher nicht zugelassen. Trotzdem werden die Antikörper-Medikamente ab sofort in der Berliner Charité verabreicht. Eine sogenannte „Antikörper-Ambulanz“ hat auf dem Campus in Berlin-Mitte ihren Testbetrieb aufgenommen.

Nur nach Überweisung vom Hausarzt

Es ist allerdings nicht so, dass jeder sich für eine Antikörper-Therapie bei der Charité anmelden kann. Diese steht Corona-Infizierten mit bestimmten Risikofaktoren nur nach einer Überweisung vom Hausarzt oder Spezialisten zur Verfügung. Die Antikörper-Therapie richtet sich beispielsweise an Erkrankte, die an einer Immunsuppression aufgrund von Chemotherapie oder Organtransplantation leiden, an Patienten mit chronischen Nieren- oder Lungenerkrankungen oder starkem Übergewicht und an Menschen mit Down-Syndrom.
Die Therapie ist außerdem nur in einem frühen Stadium der Infektion bei Erwachsenen möglich, das heißt, es dürfen seit maximal fünf Tagen nur milde bis moderate Symptome aufgetreten sein.
Impfzentrum in Mumbai - SNA, 1920, 28.04.2021
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