Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Forsa-Umfrage: Baerbock als Kanzlerin deutlich vor Laschet und Scholz

© REUTERS / Pool / Markus SchreiberGrünen-Chefin Annalena Baerbock
Grünen-Chefin Annalena Baerbock - SNA, 1920, 28.04.2021
Abonnieren
Im neuen „RTL/NTV-Trendbarometer“ des Meinungsforschungsinstituts Forsa bleiben die Grünen stärkste politische Kraft – sechs Prozentpunkte vor der Union. Als neue Kanzlerin präferiert die Mehrheit der Befragten die Grünenchefin Annalena Baerbock.
Mit 28 Prozent führen die Grünen das „RTL/NTV-Trendbarometer“ weiterhin an. Die Union kann in der Forsa-Umfrage für die beiden TV-Sender einen Prozentpunkt zulegen und kommt auf 22 Prozent. Auch bei den anderen Parteien gibt es keine signifikanten Änderungen. Damit entspricht das Stimmungsbild dem der Vorwoche, welches unmittelbar nach den Entscheidungen der Union und der Grünen in der Kanzlerkandidatur erhoben worden war.
Mit folgendem Ergebnis könnten die Parteien rechnen, wenn heute Bundestagswahl wäre: CDU/CSU 22 Prozent (Bundestagswahl 2017: 32,9 Prozent), SPD 13 Prozent (20,5), FDP zwölf Prozent (10,7), Grüne 28 Prozent (8,9), Linke sieben Prozent (9,2), AfD elf Prozent (12,6). Auf die sonstigen Parteien entfielen sieben Prozent (5,2). Die Zahl der Nichtwähler und der Unentschlossenen wäre mit 25 Prozent weiterhin etwas größer als der Anteil der Nichtwähler bei der Bundestagswahl 2017 (23,8 Prozent).
Derzeit wenden sich laut der Umfrage viele Wähler von den Regierungsparteien ab. Nur 42 Prozent der SPD-Wähler von 2017 würden erneut die Sozialdemokraten wählen. Der größte Teil der abgewanderten Wähler (28 Prozent) würde jetzt die Grünen wählen. Zehn Prozent würden die Union wählen, zwölf Prozent gar nicht wählen. Acht Prozent würden sich für eine der anderen Parteien entscheiden.
Auch von den CDU-Wählern von 2017 würde nicht einmal die Hälfte (48 Prozent) heute wieder die Christdemokraten wählen. 16 Prozent der CDU-Wähler von damals würden zu den Grünen wechseln. Acht Prozent würden FDP wählen, 18 Prozent würden derzeit gar nicht wählen.
Kaum änderte sich auch die Kanzlerpräferenz der Befragten. 32 Prozent der Deutschen würden sich dem „Trendbarometer“ zufolge für die Grünenchefin Annalena Baerbock und 15 Prozent für den CDU-Vorsitzenden Armin Laschet entscheiden. SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz verliert zwei Prozentpunkte; für ihn sprechen sich derzeit 13 Prozent der Bürger aus.
Die Daten zu Partei- und Kanzlerpräferenzen wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Mediengruppe RTL erhoben. Dabei seien im Zeitraum vom 20. bis zum 26. April 2507 Personen befragt worden.
Grünen-Chefin Annalena Baerbock - SNA, 1920, 26.04.2021
Bei „Anne Will“: Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock und andere wenig erfreuliche Aussichten
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала