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Türkei steht vor hartem Lockdown: Produktion von „Sputnik V“ als Lösung?

© REUTERS / CAGLA GURDOGANTürkei steht vor hartem Lockdown
Türkei steht vor hartem Lockdown - SNA, 1920, 27.04.2021
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Am Montagabend verkündete der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan, dass ein harter Lockdown für die Türkei beschlossen wurde. Dieser soll vom Donnerstag bis zum 17. Mai gelten. Außerdem wollen Städte wie Istanbul ihre Impfkampagne verstärken: Eine Produktionsstätte vom russischen Impfstoff „Sputnik V“ soll dabei helfen.
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan gab am Montagabend bekannt, dass die Türkei erneut in den Lockdown muss. Dabei sollen alle Betriebe von Donnerstag bis zum Morgen des 17. Mai schließen. Einzelne Ausnahmen würden vom Innenministerium bekanntgegeben werden.
Die momentan geltenden Regeln werden somit zusätzlich verschärft: Gastronomische Betriebe werden nach einer kurzen Öffnungspause nun wieder geschlossen, die Ausgangssperren am Wochenende und zwischen 21 und 5 Uhr bleibe bestehen. Auch das Reisen zwischen den Städten soll nur mit speziellen Genehmigungen gestattet sein.
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Laut Angaben des türkischen Gesundheitsministeriums liegt die Zahl der Neuinfektionen momentan bei rund 37.000. Somit verzeichnet das Land sogar einen deutlichen Rückgang: In der Vorwoche lag die Zahl bei 60.000 Neuinfizierten. Dennoch erscheinen die Zahlen verglichen mit anderen Ländern relativ hoch. Die Sieben-Tage-Inzidenz in der Millionenmetropole Istanbul liegt derweil bei über 850 Fällen pro 100.000 Einwohner.

Produktionsstätte für „Sputnik V“ in der Türkei

Um den hohen Fallzahlen entgegenzuwirken, plant das Gesundheitsministerium laut Angaben der Tagesschau, die Impfkampagne zu verstärken. Im Zuge dessen soll auch der russische Impfstoff Sputnik V“ bald in der Türkei hergestellt werden. Bisher impfte die Türkei vor allem mit dem chinesischen Impfstoff des Herstellers Sinovac. Auch 4,5 Millionen Dosen von Biontech/Pfizer soll die Türkei erhalten haben.
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