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Russlands Außenamt bestellt Botschafter von baltischen Ländern und Slowakei ein

© SNA / Natalia SeliwerstowaDas Außenministerium Russlands (Archiv)
Das Außenministerium Russlands (Archiv) - SNA, 1920, 27.04.2021
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Das Außenministerium Russlands hat die Botschafter der baltischen Länder Estland, Lettland und Litauen sowie der Slowakei einbestellt. Der Termin sei für diesen Mittwoch geplant, teilte das Ministerium am Dienstag mit.
Die USA, Bulgarien, die Ukraine, Tschechien, die Slowakei, Polen, Litauen, Lettland, Estland und Rumänien hatten in den zurückliegenden Wochen Dutzende Mitarbeiter der russischen diplomatischen Missionen ausgewiesen. Moskau reagierte angemessen.
Die USA bezeichneten die jüngste Ausweisung von zehn russischen Diplomaten als Teil ihrer Sanktionspolitik gegenüber Russland. Der krasseste Fall der letzten Jahre war die Ausweisung von 18 Mitarbeitern der russischen Botschaft in Prag, die aus Sicht der tschechischen Behörden getarnte Agenten des Auslandsgeheimdienstes SWR und des militärischen Geheimdienstes GRU gewesen sein sollen.

Russisch-tschechische Beziehungen auf Tiefpunkt

Der Skandal entbrannte, nachdem die tschechische Seite Russland für die Explosionen im Munitionsdepot Vrbetice im Jahr 2014 verantwortlich gemacht hatte. Russland reagierte mit der Ausweisung von 20 tschechischen Diplomaten. Die tschechische Seite verwies darauf weitere rund 70 Botschaftsmitarbeiter des Landes, um das Personal der russischen Botschaft zahlenmäßig an das der tschechischen Botschaft in Moskau anzugleichen.
Russland musste die Spirale der Ausweisungen weiterdrehen und verbot der tschechischen Botschaft in Moskau, russisches Personal anzustellen. Ein ähnliches Verbot gilt auch für die US-Botschaft in Moskau.
Der tschechische Präsident Miloš Zeman (Archivbild) - SNA, 1920, 25.04.2021
Explosion in Munitionslager: Tschechiens Präsident von „russischer Spur“ nicht überzeugt
Andere von den oben genannten Ländern solidarisierten sich mit den Tschechen und wiesen ebenfalls russische Diplomaten aus. In einigen Fällen beriefen sich die Behörden auf die Wiener Konvention, die es ermöglicht, die Gründe für die Ausweisung nicht zu nennen.
Mehrere ukrainische Politiker appellierten an die Landesbehörden, die ohnehin schon extrem dünnen diplomatischen Beziehungen zu Russland gänzlich abzubrechen.
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