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Russlands Verteidigungsminister kommentiert Nato-Übungen in Europa

© SNA / Verteidigungsministerium Russlands / Wadim SavitskyVerteidigungsminister Sergej Schoigu (Archivbild)
Verteidigungsminister Sergej Schoigu (Archivbild) - SNA, 1920, 27.04.2021
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Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu hat zu den laufenden Nato-Übungen in Europa Stellung genommen. Er sprach am Dienstag in Duschanbe in einer Sitzung des Rates der Verteidigungsminister der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit, OVKS.
„Wir verfolgen weiterhin aufmerksam die jetzige Situation, den Verlauf der Verlegung und der Stationierung von Nato-Kräften in Europa im Rahmen der Übungen ‚Defender Europe‘. Wir beobachten die Umdislozierung der 53. Infanteriebrigade der 29. Division der Truppen der Nationalgarde der USA, die vorgestern im albanischen Hafen von Durres eingetroffen ist und 750 Stück Kampftechnik mitführt.“
Der Minister betonte, dass die Aktivitäten der USA und der Nato in Europa für ein Wachstum der Kriegsgefahr sorgten.

„Das Wachstum der Kriegsgefahr wird von den Aktivitäten der USA und der Nato in der europäischen Region begünstigt, die die Kampfbereitschaft der Truppen erhöhen und die vorgelagerte Präsenz verstärken. Die militärische Infrastruktur wird modernisiert, die operative und die Gefechtsausbildung werden immer intensiver, das amerikanische ‚Four Thirties‘-Konzept wird umgesetzt.“

Der Minister verwies auch auf das Anheizen der nationalistischen Stimmungen in der Ukraine, „was den bewaffneten Konflikt im Donbass, darunter auch in den an Russland grenzenden Gebieten, provoziert“.
Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu bei Manöver auf der Krim-Halbinsel am 22. April - SNA, 1920, 23.04.2021
Nach Militärübung in Süd- und Westrussland: Russische Truppen kehren in ihre Einheiten zurück
„Als Antwort auf die bedrohliche Kriegstätigkeit der Nato haben wir entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Wie Sie wissen, wurde eine Überraschungsprüfung der Kampfbereitschaft der Truppen der Wehrbezirke West und Süd durchgeführt. Zwei Armeen sowie drei Verbände der Luftlandetruppen sind erfolgreich an die westlichen Grenzen zur Ausführung von Lehrgefechtsausgaben verlegt worden“, so Schoigu.
Anfang April hatte Russland die Überprüfung der Gefechtsbereitschaft seiner Streitkräfte begonnen. 4000 Übungen sollten in allen Wehrbezirken und in der Nordflotte, sowie auf den Kurilen und auf der Halbinsel Kamtschatka durchgeführt werden. Der Westen äußerte sich besorgt über die „aggressiven“ Aktivitäten der russischen Truppen an der Grenze zur Ukraine. Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte, kehren die russischen Truppen, die bei der unangekündigten Inspektion im Süden und Westen des Landes eingesetzt wurden, an ihre Standorte zurück. Auf Befehl von Verteidigungsminister Schoigu sollen die Truppen bis zum 1. Mai an ihren Standorten eintreffen.
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