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Nachtnews: Union und Grüne liegen Kopf an Kopf, FDP begründet Klage gegen Notbremse

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 27.04.2021
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Union und Grüne liegen Kopf an Kopf; FDP begründet Klage gegen Notbremse; DIW-Präsident für viel längere Corona-Hilfen; Entscheidung zu Freiheitsrechten für Geimpfte fällt Ende Mai sagt Spahn; US-Staat bietet Jüngeren 100 US-Dollar als Impfanreiz; Mann findet radioaktives Material in Garage
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Dienstag geschehen ist.

Union und Grüne liegen Kopf an Kopf

Die Union bleibt auch in einer weiteren Umfrage deutlich hinter ihren Erwartungen zurück. In der Befragung des Meinungsforschungsinstituts Insa für die „Bild“ würden 23 Prozent CDU und CSU ihre Stimme geben, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre. Damit liegen sie gleichauf mit den Grünen. Die Union war in den vergangenen Wochen stark abgesackt, gleichzeitig stiegen die Umfragewerte der Grünen deutlich an. In mehreren Umfragen erreichten die Grünen zuletzt sogar höhere Werte als CDU und CSU. Die SPD erreichte in der Befragung 16 Prozent, FDP und AfD je zwölf und die Linke acht Prozent.
Die Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock bei einem Interview. - SNA, 1920, 25.04.2021
Grüne ziehen in Umfrage an Union vorbei – und erleben Mitgliederboom

FDP begründet Klage gegen Notbremse

Die FDP will mit einer Klage vor dem Bundesverfassungsgericht die Ausgangssperre und die Kontaktbeschränkungen auf eine haushaltsfremde Person kippen. Die von Union und SPD beschlossenen nächtlichen Ausgangssperren und pauschalen Kontaktbeschränkungen sind ungeeignete Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung. Das sagte der stellvertretende FDP-Fraktionschef Stephan Thomae der „Augsburger Allgemeinen“. Studien hätten gezeigt, dass nächtliche Ausgangssperren so gut wie nichts zur Eindämmung der Pandemie beitragen. „Es ist nicht gefährlich, sich nachts draußen aufzuhalten, sondern es ist gefährlich, sich drinnen zu treffen.“

DIW-Präsident für viel längere Corona-Hilfen

Deutschland muss nach Ansicht des Wirtschaftsforschungsinstitutes DIW noch länger viel Geld ausgeben, um Corona geplagten Unternehmen eine Perspektive zu bieten. Die Wirtschaft brauche früh Zeichen, sagte DIW-Präsident Marcel Fratzscher der „Passauer Neuen Presse“ heute. Dazu gehöre auch, dass man die Wirtschaftshilfen nochmals deutlich verlängere, bis ins nächste Jahr hinein. Dies gelte auch für das Kurzarbeitergeld. Zudem plädierte Fratzscher bei den Maßnahmen zur Einschränkung der Infektionszahlen für klare Konzepte. Die Unternehmen könnten sicher noch ein paar Wochen mit einem schärferen Lockdown umgehen, aber nicht mit Jo-Jo-Effekten von Öffnungen und Lockerungen.

Entscheidung zu Freiheitsrechten für Geimpfte fällt Ende Mai, sagt Spahn

Ende Mai soll entschieden sein, inwieweit gegen das Coronavirus Geimpfte weiter mit Beschränkungen belegt werden. Gesundheitsminister Jens Spahn kündigte in der ARD an, dass die Bundesregierung nächste Woche einen Vorschlag macht und der Bundesrat dazu am 28. Mai entscheiden soll. Laut einem Eckpunktepapier der Bundesregierung könnten für vollständig Geimpfte und Genesene etwa beim Zugang zu Geschäften und bestimmten Dienstleistungen dieselben Ausnahmen gelten, wie für negativ Getestete.

US-Staat bietet Jüngeren 100 US-Dollar als Impfanreiz

Der US-Bundesstaat West Virgina bietet Bürgern im Alter von 16 bis 35 Jahren als Belohnung für eine Corona-Impfung ein Wertpapier in Höhe von 100 US-Dollar an. Es gehe darum, diese Bevölkerungsgruppe wirklich zu motivieren, um die Pandemie gemeinsam zu besiegen, erklärte Gouverneur Jim Justice. Sie nehmen die Impfung nicht so schnell an, wie er sich das wünsche. Wenn man wirklich Fortschritt machen wolle, dann müssen die jüngeren Leute sich impfen lassen wollen.

Mann findet radioaktives Material in Garage

Beim Aufräumen einer Garage hat ein Mann in Neu-Isenburg in Hessen einen Behälter mit radioaktivem Material gefunden und einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Der Behälter sei von Spezialisten der Feuerwehr gesichert und in einem Fass verschlossen worden, sagte ein Sprecher der Polizei am Morgen. Der Mann, nach ersten Erkenntnissen ein Mitbenutzer der Garage, sei nicht verletzt worden. Er wurde zur Sicherheit vor Ort und im Krankenhaus untersucht, konnte aber sofort wieder entlassen werden. Die Einsatzkräfte stellten demnach fest, dass es sich bei dem Inhalt um das Iridium-Isotop Iridium-192 handelte. An dem Behälter sei eine vorhandene radioaktive Strahlung von etwa 16 Millisievert festgestellt worden. Das entspricht etwa der Strahlenbelastung bei einer Ganzkörper-Computertomographie. Wie das Iridium in die Garage gelangte, war zunächst nicht bekannt.
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