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Heilbronn kippt Neubau einer Moschee

© SNA / Maxim BogodwidMoschee (Symbolbild)
Moschee (Symbolbild) - SNA, 1920, 27.04.2021
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Trotz jahrelanger Planung durch die Stadt und die islamische Religionsgemeinschaft Ditib hat der Gemeinderat von Heilbronn den Neubau einer Moschee in der Innenstadt abgelehnt, meldet die Nachrichtenagentur DPA am Dienstag.
Am Montagabend votierte das Stadtparlament mit 22 zu 17 Stimmen gegen das Projekt. Für das Projekt waren nur die SPD und die Grünen. Das Bebauungsplanverfahren wird nun nicht eingeleitet.
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Auf dem Gelände steht bereits eine Moschee. Die Fraktionen von CDU, Freien Wählern und FDP hatten das Projekt bereits 2018 als integrationshemmend bezeichnet und ihre Zustimmung verweigert. Unter anderem hieß es damals, das Bauvorhaben entwickle sich „mehr und mehr zu einem Einkaufs- und Dienstleistungszentrum sowie zu einem türkischen Kulturzentrum mit angeschlossener Moschee“.
Das Projekt soll nach Angaben der Grünen-Fraktion unter anderem an der Sorge gescheitert sein, es könne wegen hoher Besucherzahlen und fehlender Stellplätze zu Verkehrsproblemen kommen. Außerdem soll die Größe des Baus eine Rolle gespielt haben ebenso wie die Nähe vom Bauherrn, dem türkisch-islamischen Dachverband Ditib in Heilbronn, zum türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan.
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Der Ditib-Vorstand gab am Dienstag sein Vorhaben bekannt, den Rechtsweg und Schadenersatzansprüche zu prüfen. Nach dessen Angaben hat die sieben Jahre währende Planung der Moschee rund eine Million Euro gekostet.
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