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Einwegwindel und Kartoffelchips sind verwandt! 16 Fakten über Revolutionsprodukt der Kinderpflege

© CC0 / Pixabay / Rosy_Photoein Baby in einer Windel
ein Baby in einer Windel - SNA, 1920, 27.04.2021
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In Deutschland werden täglich mehr als acht Millionen Windeln verwendet. Wenn man deren Gesamtlänge berechnet, wird man stutzig – diese Strecke ist nur knapp kürzer als die Grenzen der Bundesrepublik. SNA präsentiert Ihnen einige interessante Tatsachen über Wegwerfwindeln.
Am 27. April 1965 wurden Wegwerfwindeln unter der Marke Pampers in den Vereinigten Staaten patentiert, behaupten Online-Kalender. Damals waren sie ein richtiges Revolutionsprodukt auf dem Markt. Hier sind einige Fakten über die Windeln.
1.
Vor der Erfindung der Wegwerfwindeln verwendeten Eltern auf der ganzen Welt „Einlagen” aus saugfähigem Material. In den uralten Zeiten wurden zu diesen Zwecken Gras, Moos, Blätter, Lederhäute, weicher Stoff aus Wolle oder Flachs benutzt.
2.
Die Wegwerfwindeln wurden von Victor Mills, einem US-amerikanischen Chemieingenieur während seiner Tätigkeit für den Konsumgüter-Konzern Procter & Gamble in den 1950er Jahren erfunden. Damals war er bereits Großvater und setzte bei diesem Erfindungsprozess seine Enkelkinder als Versuchspersonen ein. So revolutionierte er die Kinderpflege.
3.
Mills galt als Legende seiner Zeit. Er fand eine Methode heraus, die die Produktionszeit von einer Seife von einer Woche auf einige Stunden reduzierte. Einer Lebensmittelfirma half er ihre Muffinmischungen klumpenfrei herzustellen. Er erfand eine neue Technologie zur Herstellung von Chips, bei der Kartoffeln weder geschnitten noch gebraten, sondern zu Brei gemahlen und gebacken werden - so entstanden die berühmten Pringles-Chips.
4.
Das englische „to pamper” heißt auf Deutsch „verwöhnen”. Mütter und Kinder sollen nun von den neuen Windeln verwöhnt werden, dachte damals eine Werbeagentur. So kamen „Pampers” zur Welt.
5.
Während amerikanische Kinder die ersten Wegwerfwindeln auf vollen Touren testeten, arbeitete man an der Erfindung dieses Produkts auch in der Sowjetunion. Die russischen Windeln waren jedoch für Kosmonauten gedacht. Es handelte sich um elastische Unterhosen mit abnehmbaren Einlagen aus saugfähigem Stoff.
6.
Die ersten Einwegwindeln wurden in Deutschland 1973 verkauft.
7.
Die ersten Wegwerfwindeln kamen in Russland erst 1991 auf den Markt. Das Produkt drang auch in die russische Sprache hinein – alle Windeln, abgesehen von dessen Markennamen und Hersteller werden von den Russischsprachigen als „pampers” (Mehrzahl „pampersy”) bezeichnet.
8.
Bis 80 Prozent der Babys auf der Welt wachsen auf, ohne jemals gewickelt zu werden. Vor allem in Asien und Afrika sind Windeln kaum im Einsatz, so das Portal „Hipp”.
9.
Ein Baby wird durchschnittlich 5000 Mal gewickelt.
10.
Neugeborene brauchen 7-10 Windeln pro Tag.
11.
Im Durchschnitt dauert es 30 Monate bis ein Kind keine Windeln mehr braucht.
12.
Der Umsatz im Segment Windeln (hier: Einweg-Windeln für Säuglinge und Kleinkinder) beträgt 2021 etwa 666 Millionen Euro, erklären die Statistiken. Laut Prognose wird im Jahr 2025 ein Marktvolumen von 687 Millionen Euro erreicht.
13.
Die wichtigsten Anbieter von Windeln weltweit stellen Procter & Gamble („Pampers”) und Kimberly Clark dar („Huggies”).
14.
In Deutschland werden täglich 8,4 Millionen Windeln verwendet, schreibt das Portal Windel-bendel.
15.
Bei einer geöffneten Windel (durchschnittliche Länge: 40 Zentimeter) entspricht das pro Tag einer Strecke 3360 Kilometer. Um das vergleichen zu können hilft eine andere Zahl. Die Grenzen der Bundesrepublik haben eine Länge von insgesamt 3767 Kilometer, so das Portal „Der Weg“.
16.
Im Jahr 2020 kamen in Deutschland rund 773.000 Kinder zur Welt, teilte das Statistische Bundesamt am Montag mit. Das waren etwa 5000 Kinder weniger als im Vorjahr (Minus 0,6 Prozent). Damit setzte sich der Rückgang fort, der nach dem letzten starken Anstieg der Geburtenzahlen im Jahr 2016 eingesetzt hatte, hieß es. Der Jahrgang 2020 gehöre trotzdem zu den fünf stärksten Geburtsjahrgängen der letzten beiden Jahrzehnte (seit 1999). Das Geburtengeschehen im Gesamtjahr 2020 sei offenbar nicht von der Corona-Pandemie beeinträchtigt worden.
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