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Sechs einfache Tricks, um Ihr Gehirn fit zu halten

© CC0 / Pixabay /geraltGehirn (Symbolbild)
Gehirn (Symbolbild) - SNA, 1920, 26.04.2021
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Körperliche Ausdauer wird durch verschiedene Aerobic-Übungen erreicht. Das kann zum Beispiel Joggen, Radfahren oder auch Schwimmen sein. Was kann man aber für das eigene Gehirn tun, um es möglichst lange fit zu halten? SNA präsentiert Ihnen sechs einfache Tipps, die laut Wissenschaftlern helfen, mental aktiv zu bleiben.
Ein internationales Wissenschaftlerteam hat im Jahr 2012 festgestellt, dass sich erste Anzeichen von einem geistigen Abbau bereits mit 45 Jahren bemerkbar machen. Die Einbußen seien zwar nicht so stark, wie bei älteren Menschen, jedoch habe die Leistung des Gehirns in einigen durchgeführten Tests um durchschnittlich 3,6 Prozent abgenommen. Der geistige Abbau kann leider nicht völlig gestoppt werden, aber dieser Prozess lässt sich doch verlangsamen.

1. Abwechslung

Einer der Hauptfeinde unseres Gehirns ist die tägliche Routine. Bei neuen Tätigkeiten entstehen neue neuronale Verbindungen, was sich definitiv positiv auf die Entwicklung des Gehirns auswirkt. Als neu kann alles gelten, was nicht zu unserem Alltag gehört. Ein Konzert, eine Kunstausstellung, ein Spaziergang durch ein Stadtviertel, in dem Sie noch nicht gewesen sind, oder sogar ein anderer Weg nach Hause, selbst wenn das etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt – all das ist für das Gehirn neu. Die Experten empfehlen mindestens einmal pro Woche etwas zu unternehmen, was Sie normalerweise nicht tun.
„Je gleichförmiger die Arbeit ist und je mehr Routine ihr habt, desto schwieriger ist es, ein Problem neu zu lösen“, zitiert das Portal Businessinsider den deutschen Hirnforscher Henning Beck. „Das Umfeld zu wechseln, ist ein einfacher Trick, den man auch selber anwenden kann, wenn man nicht weiterkommt“, so Beck.

2. Bücher

Das regelmäßige Lesen erweitert die Vorstellungskraft, den Wortschatz, die Konzentration, das Gedächtnis, das Denken und erweitert auch den Horizont.
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3. Logikaufgaben und (Kreuzwort-) Rätsel

Ein Forschungsteam von der Universität Exeter und dem Londoner Kings College hat den Nutzen von Kreuzworträtseln ermittelt und die Ergebnisse der Studie bei der Internationalen Konferenz der Alzheimer-Vereinigung (AAIC) im Jahr 2017 vorgestellt. Wer regelmäßig Kreuzworträtsel löst, hat ein bis zu zehn Jahre jüngeres Gehirn als Altersgenossen, geht aus der Studie hervor. Zuvor hatten Forscher aus den Vereinigten Staaten bewiesen, dass ein Kreuzworträtsel täglich hilft, die verbale Intelligenz zu erhalten.

4. Fremdsprachen

Es ist seit langem bewiesen, dass das Erlernen einer Fremdsprache die Arbeit des Gehirns verbessert.
„Denn wer mindestens eine Fremdsprache spricht, hat gute Chancen, eine Alzheimer-Erkrankungen oder das Auftreten einer leichten kognitiven Beeinträchtigung um durchschnittlich fünf Jahre verzögern zu können“, teilte die Webseite Demenz-portal unter Verweis auf kanadische Forscher an der Concordia University in Montreal mit.
An ihrer Studie nahmen 26 Alzheimer-Patienten und 68 Menschen mit leichter kognitiver Beeinträchtigung teil. Dabei führten die Forscher Gedächtnistests durch und konnten erstmalig spezielle hochauflösende Gehirn-Aufnahmen mit Magnetresonanztomografie (MRT) machen. „Diejenigen, die mindestens eine Fremdsprache sprechen konnten, schnitten im vergleichbaren Stadium der Krankheit jeweils besser bei den Gedächtnistests ab, als die einsprachigen Teilnehmer“, hieß es im Ergebnis.

5. Sex

Menschen im Alter über 50, die ein regelmäßiges Sexualleben haben, sind geistig fiter, als ihre Gleichaltrigen, die wenig Sex haben. Das haben die Forscher aus England festgestellt.
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6. Abschaltung

Der letzte, aber äußerst wichtige Weg, das Gehirn fit zu halten, besteht darin, es hin und wieder abzuschalten. Sicher haben Sie sich schon dabei ertappt, dass Sie abwesend auf einen Punkt starren. Auf diese Weise versucht unser Gehirn eine Pause einzulegen, und so zu sagen seinen Speicherplatz in Ordnung zu bringen. Unsere Aufgabe ist nun zu lernen, solche kurzen Pausen bewusst zu machen.
Die russische Psychologin Bluma Zeigarnik beschrieb in den 1920er Jahren den später nach ihr benannten Effekt.
„Unerledigte Handlungen bleiben besser im Gedächtnis haften als erledigte Handlungen“, heißt der Kernsatz des Effekts.
Wissenschaftler von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin erklärten in einer 2017 veröffentlichten Metaanalyse, dass Abschalten von der Arbeit nicht nur dem Geist hilft, sondern auch die körperliche Gesundheit fördert. Das sei eine wichtige Komponente für den Erholungsprozess und korreliere positiv mit der Gesundheit.
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