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Prag weist Vorwürfe der Aufbewahrung verbotener Waffen in Vrbetice zurück

© SNA / Alexey Vitvizkiy / Zur BilddatenbankPrag
Prag - SNA, 1920, 26.04.2021
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Das Verteidigungsministerium Tschechiens hat am Montag die Vorwürfe kommentiert, dass im Munitionslager im Dorf Vrbetice im Osten der Republik, wo es im Jahr 2014 zu einer Explosion gekommen war, in internationalen Verträgen verbotene Waffen gelagert worden wären.
„Es gibt Spekulationen, dass in Vrbetice verbotene Waffen deponiert waren. Das ist nicht wahr, was auch das Gericht bestätigt hat. Die Tschechische Republik hält internationale Verträge ein“, heißt es in einer Mitteilung des tschechischen Verteidigungsministeriums auf Twitter.
Zuvor am Montag erklärte der russische Außenminister, Sergej Lawrow, es bestehe der Verdacht, dass Prag gegen eine Reihe von internationalen Verträgen verstoßen habe. Die Europäische Union sollte laut Lawrow den Vorfall um die Explosion im Waffenlager in Vrbetice aufklären.
„Es gibt auch wesentliche Hinweise darauf, dass sowohl internationale Übereinkommen, darunter auch die Ottawa-Konvention, die Infanterieminen verbietet, als auch der sogenannte Waffenhandelsvertrag verletzt wurden, deren Teilnehmer, soweit ich weiß, Mitglieder der Europäischen Union sind (…)“, so Lawrow.

Ausweisung russischer Diplomaten aus Prag

Am 17. April hatte Tschechien russischen Geheimdiensten vorgeworfen, hinter der Explosion im Munitionslager im tschechischen Vrbetice im Jahr 2014 zu stecken. In diesem Zusammenhang verwies Tschechien 18 russische Diplomaten des Landes. Ihnen wird vorgeworfen, dass sie für russische Geheimdienste gearbeitet haben sollen. Darauf erklärte Moskau 20 Mitarbeiter der tschechischen Botschaft zu unerwünschten Personen.
Russlands Außenminister Sergej Lawrow - SNA, 1920, 26.04.2021
Explosion in Munitionslager: Lawrow vermutet Verletzung internationaler Verträge durch Prag
Das Außenministerium in Moskau dementierte eine Beteiligung russischer Geheimdienste an der Explosion in Vrbetice. Die Anschuldigungen Tschechiens seien „absurd und haben weder Hand noch Fuß“, hieß es in Moskau. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bezeichnete die Ermittlungen zu Vrbetice als „Marasmus-Parade“. Selbst der tschechische Präsident, Miloš Zeman, ist von einer Täterschaft russischer Geheimdienste nicht überzeugt.
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