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Plakat-Aktion in Niedersachsen soll Sichtbarkeit intergeschlechtlicher Menschen erhöhen

© AFP 2021Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay
Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay - SNA, 1920, 26.04.2021
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Eine Plakatkampagne soll die Sichtbarkeit intergeschlechtlicher Menschen in Niedersachsen erhöhen.
Die Aktion läuft unter dem Motto „Ich bin Inter*… sieht man doch“ und war zunächst an zentralen Plätzen in Hannover zu sehen. Vor dem Neuen Rathaus der Landeshauptstadt wurden am Montag die Flaggen von „Inter* Pride“ gehisst.
Später erschienen die Plakate dann auch in anderen Städten des Landes.
„Man sieht es uns nicht unbedingt an. Und trotzdem sind wir da – eine Tatsache“, schreibt das Bündnis auf seiner Webseite. „Wir wollen gesehen werden. Zwei Kategorien ‚Frau‘ und ‚Mann‘, das ist uns zu wenig“. Es sei verletzend, in eine Schublade gesteckt zu werden, in die man nicht passe.
Intergeschlechtliche Menschen seien ein selbstverständlicher Teil der Stadtgesellschaft und das erkenne die Stadt auch an, sagte Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay (Grüne). Die Aktion wurde gemeinsam mit dem Verein Intergeschlechtliche Menschen Landesverband Niedersachsen sowie der Landeskoordination Inter* im Queeren Netzwerk Niedersachsen organisiert.
Als intergeschlechtlich, oder kurz „Inter“, werden Menschen bezeichnet, die biologisch sowohl männliche als auch weibliche Anteile haben. Dazu zählen körperliche, chromosomale oder hormonelle Merkmale. Sie stehen mit ihrer Geschlechtlichkeit zwischen weiblich und männlich. Eine Geschlechtsidentität haben sie dennoch. Diese kann divers, weiblich, männlich oder weder/noch sein.
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