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Niedersachsens Ministerpräsident hofft auf Urteil über Ausgangssperren, Oscars in LA vergeben

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 26.04.2021
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Niedersachsens Ministerpräsident hofft auf Urteil über Ausgangssperren; Deutschland erschwert Einreisen aus Indien; Geimpfte sollten ihre Rechte zurückbekommen, sagen Ärzte und Politiker; Von der Leyen macht Amerikanern Hoffnung auf Europa-Reisen; Weltweite Militärausgaben trotz Corona-Krise weiter gestiegen; Oscars in Los Angeles vergeben

Niedersachsens Ministerpräsident hofft auf Urteil über Ausgangssperren

Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil bewertet die jetzt geltenden nächtlichen Ausgangsbeschränkungen kritisch und hofft auf eine schnelle Klärung der Rechtslage vor Gericht. „Es wäre gut, wenn das Bundesverfassungsgericht diese Frage möglichst bald klärt“, sagte er der „Augsburger Allgemeinen“. Die Bundesregierung habe sich mit ihrer Notbremse bei einer bestimmten Inzidenz für einen Automatismus entschieden. Das sei bei einer so harten Grundrechtseinschränkung nicht unproblematisch. Zum Start der Notbremse sind beim Bundesverfassungsgericht zahlreiche Eilanträge und Verfassungsbeschwerden eingegangen. Allein am Donnerstag und Freitag letzter Woche wurden rund zwei Dutzend Verfahren registriert, die sich gegen das verschärfte Infektionsschutzgesetz richteten. Es gehen laufend mehr ein, sagte ein Gerichtssprecher in Karlsruhe. Der überwiegende Teil der Klagen richtet sich gegen das gesamte Maßnahmenpaket.

Deutschland erschwert Einreisen aus Indien

Deutschland hat Indien ab heute zum Virusvariantengebiet erklärt. Dann gilt ein weitgehendes Einreiseverbot für Menschen, die sich zuvor in Indien aufgehalten haben. Der Chef des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, begrüßte das. Er sagte der „Rheinischen Post“, dass alle Maßnahmen der Kontakteinschränkung gegenüber potenziell hiermit Infizierten gerechtfertigt seien. Kanzlerin Angela Merkel bot Indien Hilfe an. Auch Bundesaußenminister Heiko Maas sicherte Indien im Kampf gegen die Corona-Pandemie Hilfe und Solidarität zu.

Geimpfte sollten ihre Rechte zurückbekommen sagen Ärzte und Politiker

Vor dem Corona-Impfgipfel von Bund und Ländern fordern Ärzteverbände und Politiker, Geimpften ihre Grundrechte bald zurückzugeben. So sollten etwa geimpfte Pflegeheimbewohner wieder gemeinsam essen und Besuch bekommen dürfen, sagte die Vorsitzende der Grünen im Bundestag, Katrin Göring-Eckardt, der „Rheinischen Post“. Nötig seien auch alltagstaugliche Nachweise für Bürger, die geimpft oder negativ getestet sind. Kanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten sollten nach ihrer Ansicht am heutigen Montag auch sicherstellen, dass zurückgehaltene Impfdosen freigegeben und kein Impfstoff weggeworfen wird.

Von der Leyen macht Amerikanern Hoffnung auf Europa-Reisen

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat Amerikanern Hoffnung auf baldige Reisen nach Europa gemacht. Im Gespräch mit der „New York Times“ sagte sie, dass vollständig gegen Corona geimpfte Amerikaner vermutlich schon in diesem Sommer wieder die Länder Europas besuchen könnten. Von der Leyen machte jedoch keine genauen Angaben, wann es wieder touristische Reisefreiheiten geben könnte und unter welchen Bedingungen. Dies sei abhängig von der Entwicklung der Pandemie. Aktuell diskutieren die EU-Mitglieder weiter über die Einführung eines EU-weiten Impfpasses sowie die Kriterien für die Öffnung der Länder für den Tourismus.

Weltweite Militärausgaben trotz Corona-Krise weiter gestiegen

Trotz der Pandemie und ihren wirtschaftlichen Folgen haben die Länder der Erde im Corona-Jahr 2020 erneut mehr Geld in ihre Verteidigung gesteckt. Die weltweiten Militärausgaben stiegen 2020 um 2,6 Prozent auf schätzungsweise 1,98 Billionen Dollar, wie das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri heute mitteilte. Dies sei ein neuer Höchststand seit Beginn vergleichbarer Schätzungen 1988.

Oscars in Los Angeles vergeben

Das Roadmovie „Nomadland“ ist mit drei Oscars in Hauptkategorien der Gewinner dieses Jahres: Das Werk wurde zum besten Film gekürt, die aus China stammende Filmemacherin Chloé Zhao bekam die Regie-Trophäe und Frances McDormand den Preis für die beste weibliche Hauptrolle. „Nomadland“ erzählt von einer Frau (gespielt von McDormand), die aus wirtschaftlicher Not ihr Hab und Gut in ein Auto lädt und als Nomadin durch die USA zieht. Für die Schauspielerin ist es bereits der dritte Oscar ihrer Karriere. Mit Zhao wurde erst zum zweiten Mal in der 93-jährigen Oscar-Geschichte eine Frau mit dem Regie-Oscar geehrt. Als bester Hauptdarsteller wurde Anthony Hopkins für seine Rolle eines demenzkranken Mannes in „The Father“ geehrt. Der 83-jährige Brite konnte den zweiten Oscar seiner Karriere jedoch nicht persönlich in Empfang nehmen. Die deutschen Oscar-Hoffnungen erfüllten sich diesmal nicht, obwohl gleich drei deutsche Koproduktionen im Rennen waren.
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