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Knapp einen Monat nach Spionage-Skandal: Russland weist italienischen Diplomaten aus

© SNA / Michail Woskressenski / Zur BilddatenbankItalienische Botschaft in Moskau
Italienische Botschaft in Moskau  - SNA, 1920, 26.04.2021
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Russland hat einen Mitarbeiter des italienischen Militärattachés zur unerwünschten Person erklärt. Laut dem Außenministerium in Moskau ist das die Antwort auf die Ausweisung von zwei russischen Diplomaten aus Italien vor knapp vier Wochen.
Der Italiener soll Russland innerhalb von 24 Stunden verlassen. Rom protestierte aber und bezeichnete Russlands Reaktion als „unbegründet und ungerechtfertigt“.
Italien hatte Ende März einen Vertreter der russischen Botschaft und einen italienischen Marineoffizier wegen Spionageverdachts festgenommen. Die Festnahme fand italienischen Medien zufolge statt, als der Italiener Geheimdokumente an den russischen Offizier im Austausch gegen Geld weitergab. Italien hat gleich danach zwei russische Diplomaten ausgewiesen.
Polizei (Symbolbild) - SNA, 1920, 31.03.2021
Zwei Personen wegen Spionageverdachts für Russland in Italien festgenommen
In den vergangenen Wochen haben die USA, Bulgarien, die Ukraine, Tschechien, die Slowakei, Polen, Litauen, Lettland, Estland und Rumänien aus verschiedenen Gründen die Ausweisung russischer Diplomaten verkündet. Die schwerste diplomatische Krise ist in den Beziehungen zwischen Moskau und Prag zu beobachten.
In einigen Fällen wurde die Ausweisung Teil der Sanktionspolitik, in anderen gab es Spionagevorwürfe, einige Staaten verwiesen einfach auf die Wiener Konvention, die es erlaubt, den Ausweisungsgrund nicht zu nennen. Die baltischen Staaten erklärten aus Solidarität mit den Tschechen mehrere Russen zu „personae non gratae“.
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