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Studie: Zustimmung für Corona-Politik sinkt, Impfbereitschaft steigt

Pfizer-BioNTech - SNA, 1920, 26.04.2021
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Fast 60 Prozent der Bundesbürger halten die aktuellen Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung für ineffektiv, fast die Hälfte ist mit dem Corona-Management in diesem Jahr nicht einverstanden. Das hat eine repräsentative Befragung des Hamburg Center for Health Economics (HCHE) ergeben.
Die Zustimmung für die Corona-Politik hierzulande schwindet zusehends. In einer repräsentativen Umfrage, die vom 2. Bis zum 16. April in sieben Ländern durchgeführt wurde, landeten Deutschland und Frankreich auf den letzten Plätzen. So hielten 59 Prozent der Befragten in der Bundesrepublik die aktuellen Maßnahmen für ineffektiv, 49 Prozent waren mit dem Corona-Management der Bundesregierung in diesem Jahr nicht einverstanden. Wesentlich bessere Zustimmungswerte erhielten in der Umfrage die Regierungen von Großbritannien, Dänemark und Portugal.
Wie die „Ärztezeitung“ berichtet, steigt auf der anderen Seite die Impfbereitschaft in Deutschland. So würden sich aktuell 67 Prozent der Befragten gern impfen lassen – im November habe dieser Wert noch bei 57 Prozent gelegen. 16 Prozent lehnten die Impfung demnach weiterhin ab, 17 Prozent seien sich nicht sicher. Mit 78 Prozent wolle sich die überwiegende Mehrheit der über 65-Jährigen impfen lassen, bei jungen Menschen zwischen 18 und 24 Jahren liege die Impfbereitschaft bei lediglich 51 Prozent.
Mit 57 Prozent würde sich eine Mehrheit der Deutschen die Abschaffung der Impfpriorisierung wünschen und nur 14 Prozent hätten sich dagegen ausgesprochen. Für ihre Impfkampagne bekomme die Bundesregierung aber ein insgesamt schlechtes Zeugnis: Zustimmung dafür gibt es nur von 23 Prozent der Befragten, während 58 Prozent diese ablehnten.
Im Rahmen der Befragung hat das HCHE auch die Impfstoffpräferenz in der Bevölkerung ermittelt. Als klarer Sieger geht dabei der Impfstoff von Biontech/Pfizer hervor, den aktuell die Hälfte der Befragten bevorzugen würde. Das in die Kritik geratene Präparat von Astrazeneca wird nur noch von zwei Prozent der Befragten präferiert, der Impfstoff von Johnson & Johnson kommt auf sieben Prozent. Für 23 Prozent der Befragten kommt keiner dieser Impfstoffe infrage.
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