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Militärchef: Indonesisches U-Boot gefunden — 53 Seeleute tot

KRI Nanggala-402 - SNA, 1920, 25.04.2021
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Vier Tage nach seinem Verschwinden vor der Küste Balis ist das indonesische Marine-U-Boot gefunden worden. Die 53 Menschen an Bord seien tot, teilte der Armeechef des südostasiatischen Landes, Luftmarschall Hadi Tjahjanto, mit.
Die in Deutschland gebaute "KRI Nanggala-402" war in Surabaya auf Java in See gestochen und nahm an einer Torpedo-Angriffsübung teil, als sie am Mittwochmorgen rund 95 Kilometer nördlich von Bali den Funkkontakt verlor. Am Donnerstag warnte die indonesische Marine, dass die Besatzung nur noch bis zum frühen Samstagmorgen genügend Sauerstoff haben würde.
Das dieselelektrisch angetriebene, 1395 Tonnen schwere und knapp 60 Meter lange U-Boot war Ende der 1970er Jahre von der Howaldtswerke-Deutsche Werft in Kiel gebaut worden. Eine Generalüberholung wurde 2012 in Südkorea abgeschlossen. Es ist eines von insgesamt fünf U-Booten der indonesischen Marine.
Die deutsche Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) drückte den Familien der Seeleute sowie dem indonesischen Verteidigungsminister und den Streitkräften am Samstagabend in einer Botschaft auf Twitter ihr Beileid aus.
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