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Linke-Chefin Hennig-Wellsow will keine Spitzenkandidatur im Bund

© AP Photo / Jens MeyerLinkenchefin Susanne Hennig-Wellsow (rechts im Vordergrund, Archivfoto )
Linkenchefin Susanne Hennig-Wellsow (rechts im Vordergrund, Archivfoto ) - SNA, 1920, 25.04.2021
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Die Bundesvorsitzende der Linken, Susanne Hennig-Wellsow, die erstmals in den Bundestag einziehen will, strebt keine Spitzenkandidatur für ihre Partei an. Bei der Bundestagswahl möchte sie als Direktkandidatin für ihren Wahlkreis Erfurt-Weimar antreten, sagte die 43-Jährige der Deutschen Presse-Agentur in Erfurt.
Sie könnte für die Linke, die sie seit Ende Februar zusammen mit Janine Wissler führt, ein weiteres Direktmandat für den Bundestag gewinnen, sagte Hennig-Wellsow. Die Chancen dafür seien gut. Bei der letzten Bundestagswahl seien fünf Wahlkreise in Berlin und Sachsen direkt von Kandidaten der Linken gewonnen worden.
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Wer die Spitzenkandidatur übernehmen soll, ließ Hennig-Wellsow offen. Sie wolle sich in den kommenden Monaten vor allem darauf konzentrieren, die Linke für eine mögliche Regierungsbeteiligung im Bund nach der Wahl am 26. September zu rüsten.
„Ich bereite Grün-Rot-Rot vor“, sagte die 43-Jährige, die als Parteivorsitzende mit dem Anspruch angetreten war, die Linke mehr als 30 Jahre nach der Wiedervereinigung regierungsfähig zu machen.
Die gebürtige Demminerin war von 2013 bis 2021 Landes- und seit 2014 auch Fraktionsvorsitzende der Linken in Thüringen. Beide Ämter gab sie nach ihrem Wechsel nach Berlin ab. Sie gehört aber weiter als Abgeordnete dem Landtag an.
Hennig-Wellsow wurde kürzlich mit einem Ergebnis von 93 Prozent zur Direktkandidatin im Bundestagswahlkreis Erfurt-Weimar-Weimarer Land II gekürt. Mit ihrer Kandidatur wolle sie auch Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) bei der Landtagswahl unterstützen, die zeitgleich mit der Bundestagswahl geplant ist, erklärte sie danach.
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