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Vom Lebensretter zum Umweltkiller: Auf der Suche nach Alternative für Einwegmasken

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Vom Lebensretter zum Umweltkiller: Auf der Suche nach Alternative für Einwegmasken - SNA, 1920, 25.04.2021
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Einwegmasken aus Kunststoffen stellen aktuell ein Problem dar: Zwar sollen sie die Menschen vor Corona schützen, belasten aber sehr stark unsere Umwelt: Der benutzte Mundschutz wird öfters nicht richtig entsorgt und verschmutzt somit stark die Natur. Doch welche Alternative gibt es zu den Einwegmasken?
Als sich die Menschen zu Beginn der Corona-Pandemie aufgrund der Lockdowns in ihre eigenen vier Wände zurückzogen, schien es, als würde sich die Natur endlich einmal erholen. Doch der Kampf gegen das Virus läuft weiter: So wurden Einwegmasken, die uns vor dem Virus schützen sollen, zu unserem Alltag. Doch der benutzte Mundschutz landet oft nicht im Müll, sondern in der Umwelt.
So zeigte ein Forscherteam von der Polytechnischen Universität von Katalonien in Barcelona am Freitag Gesichtsmasken aus recycelten Partikeln chirurgischer Einwegmasken.
„Der erste Schritt besteht darin, das Filament der Maske zu bekommen, das vom 3D-Drucker verwendet wird. Danach stellen wir einen Schutz-Biofilm her, den wir mit Ceriumoxid und Silber-Nanopartikeln behandeln, die antibakterielle und antivirale Eigenschaften besitzen“, erklärte Jaroslaw Serafin, ein Forscher des Projekts.
Dem Wissenschaftler zufolge braucht sein Forschungsteam die Unterstützung von Investoren, damit das Projekt für die EU zertifiziert wird. Dabei soll eine solche recycelte Maske ein Euro kosten.
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Die niederländische Grafikdesignerin und Unternehmerin Marianne de Groot-Pons stellte am Donnerstag in Utrecht ihre neueste Erfindung vor: Mit ihrem Team entwickete sie biologisch abbaubare Einwegmasken. Ihr zufolge wurden bisher 40.000 Masken verkauft. Dabei hätten sie Nachfrage aus der ganzen Welt.
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„Diese Gesichtsmaske besteht aus Reispapier und hat Blumensamen zwischen den Schichten. Un die Bänder sind aus reiner Schafwolle“, so de Groot-Pons.
„Ich bin eines Tages aufgewacht und habe mir gedacht, ich sollte in der Lage sein, etwas zu tun, um eine Lösung zu finden. Dann dachte ich, hey, lass uns eine biologisch abbaubare Maske machen, lass uns ein Produkt machen, das der Erde etwas gibt, anstatt die Erde zu verschmutzen, deshalb die Blumensamen“, schlussfolgerte sie.
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