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Streit wegen N-Wort: Aldi Nord entschuldigt sich nach rassistischem Vorfall – Video

© REUTERS / WOLFGANG RATTAYDer deutsche Discounter Aldi
Der deutsche Discounter Aldi - SNA, 1920, 24.04.2021
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Die Supermarkt-Kette Aldi Nord hat nach einem rassistischen Vorfall in einer Berliner Filiale um Entschuldigung gebeten und personelle Konsequenzen gezogen.
Der Deutsch-Ghanaer Prince Ofori wurde in einer Aldi-Filiale in Neukölln von Personen umringt, teils körperlich angegangen und mit einem Karton beworfen. Ein Video davon postete er auf Instagram.
Ofori schrieb auf Instagram, er habe mit der Aufnahme begonnen, nachdem ein älterer Herr mit Schokoküssen in der Hand seinen Sohn gefragt habe, „ob sie sich heute nicht ‚N....küsse‘ gönnen sollten“. Der Mann habe zwei Mal nachgelegt mit ähnlichen Formulierungen, in denen das „N-Wort“ vorgekommen sei. Ofori habe ihn darauf hingewiesen, dass dieses Wort nicht mehr verwendet werden dürfe. Dann sei es zu einem Wortgefecht gekommen, in das sich der Filialleiter eingemischt habe. An dieser Stelle beginne das Video.
„Die Ereignisse in unserem Markt in Berlin werden aufgearbeitet, um weitere Schlüsse daraus ziehen zu können“, zitiert die Deutsche Presse-Agentur einen Unternehmenssprecher.
„Als ersten Schritt haben wir uns von dem im Video handelnden Mitarbeiter aufgrund seines Fehlverhaltens getrennt“, hieß es nun von Aldi Nord.
Plakat der Anti-Burka-Kampagne ist auf einer Straße in Lausanne zu sehen (Archivbild) - SNA, 1920, 20.04.2021
Schweizer Rassismus zieht sich aus der Öffentlichkeit zurück
„Wir haben den Kunden kontaktiert, uns bei ihm entschuldigt und möchten gerne mit ihm persönlich über den Vorfall sprechen‘“. Das Unternehmen werde „Rassismus nicht tolerieren – weder aus den eigenen Reihen noch in der Gesellschaft“.
Ofori ist Tanzpädagoge in Berlin-Neukölln und nach eigener Aussage Mitbegründer des Schwarzen Künstlerkollektivs M.I.K. Family sowie Vorsitzender des Kulturvereins MINCE. Bei Instagram postet er unter dem Namen ‚prince.m.i.k‘ , er hat dort knapp 18.000 Follower.
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