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Russland sperrt Seegebiete im Schwarzen Meer für ausländische Kriegsschiffe

© SNA / Verteidigungsministerium Russlandss / Zur BilddatenbankRussische Marineübung vor der Krim
Russische Marineübung vor der Krim - SNA, 1920, 24.04.2021
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Russland will ab Samstagabend drei Seegebiete im Schwarzen Meer für ausländische Kriegsschiffe und andere staatliche Schiffe sperren. Die Sperre soll bis Ende Oktober gelten, wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilte. Betroffen seien nur russische Hoheitsgewässer. Die Ukraine und westliche Staaten kritisieren das Vorhaben.
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums sollen zwei Seegebiete vor der Küste der Schwarzmeerhalbinsel Krim, unter anderem zwischen Sewastopol und Gursuf, sowie ein Seegebiet vor der Halbinsel Kertsch vom 24. März bis zum 31. Oktober gesperrt sein. Die Schifffahrt durch die Meerenge von Kertsch, die das Schwarze Meer mit dem Asowschen Meer verbindet, soll hiervon nicht berührt werden.
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Der russische Vizeaußenminister Sergej Rjabkow betonte, dass Frachtschiffe die erwähnten Seegebiete weiterhin uneingeschränkt passieren dürften. Auch für die Nutzung der ukrainischen Seehäfen am Asowschen Meer werde es keine Beschränkungen geben. Die Sperrung von Gebieten wegen militärischer Übungen sei eine international übliche Praxis, sagte der Vizeminister. Er betonte, dass Moskau die einschlägigen internationalen Vereinbarungen beachte. Russland hatte in den vergangenen Tagen auf der Krim Militärmanöver abgehalten.
Die ukrainische Regierung protestierte gegen die geplante Seesperre. Das US-Außenministerim bezeichnete die Entscheidung Moskaus als „unprovozierte Eskalation“ und Betriebsbeeinträchtigung für die ukrainischen Häfen im Asowschen Meer. Kritik kam auch aus der Europäischen Union. Der EU-Kommissionssprecher für Außenbeziehungen, Peter Stano, forderte Russland auf, das Vorhaben zu stoppen. Die geplante Sperre würde die Region weiter destabilisieren, sagte er.
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