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„Nur auf Populismus“ basiert: Ankara lehnt Bidens Anerkennung von Völkermord an Armeniern ab

© SNA / Pressedienst des russischen Außenministeriums  / Zur BilddatenbankTürkischer Außenminister Mevlüt Cavusoglu
Türkischer Außenminister Mevlüt Cavusoglu - SNA, 1920, 24.04.2021
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Die offizielle Anerkennung der Massaker an der armenischen Bevölkerung im Osmanischen Reich von 1915 als Völkermord durch US-Präsident Joe Biden beruht laut dem türkischen Außenminister Mevlüt Cavusoglu auf Populismus.
„Politischer Opportunismus ist der größte Verrat an Frieden und Gerechtigkeit. Worte können die Geschichte weder ändern noch umschreiben. Wir haben nichts von niemandem über unsere eigene Vergangenheit zu lernen. Wir lehnen diese Aussage, die ausschließlich auf Populismus beruht, völlig ab“, twitterte Cavusoglu.
Auch das türkische Außenministerium gab eine Erklärung dazu ab.
„Diese Aussage der Vereinigten Staaten, die die historischen Fakten verdreht, wird nie vom türkischen Volk akzeptiert und wird eine tiefe Wunde zufügen, die unser gegenseitiges Vertrauen und unsere Freundschaft untergräbt. Wir fordern den US-Präsidenten dazu auf, diesen schwerwiegenden Fehler zu beheben und Anstrengungen zu unterstützen, die auf die Praxis einer friedlichen Koexistenz in der Region, vor allem zwischen dem türkischen und dem armenischen Volk abzielen, anstatt der Agenda jener Kreise zu dienen, die versuchen, Feindschaft zu entfachen“, heißt es in der Erklärung.
Zuvor am Samstag hatte US-Präsident Joe Biden die Massaker an der armenischen Bevölkerung im Osmanischen Reich von 1915 offiziell als Völkermord anerkannt.
Völkermord an Armeniern - SNA, 1920, 24.04.2021
Biden erkennt Völkermord an Armeniern im Osmanischen Reich offiziell an – Weißes Haus
Bereits 2019 hatte der US-Kongress die Massaker an den Armeniern im Osmanischen Reich als Völkermord anerkannt. Die Regierung des damaligen US-Präsidenten Donald Trump betonte anschließend, die rechtlich nicht bindende Resolution ändere nichts an der Haltung der US-Regierung. Biden-Vorgänger Trump hatte "von einer der schlimmsten Massen-Gräueltaten des 20. Jahrhunderts" gesprochen, das Wort Völkermord aber - wie andere US-Präsidenten auch - vermieden.
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