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Aufsichtsbehörde für Kommunikation wirft Youtube regelmäßige Zensur russischer Medien vor

© REUTERS / Lucy NicholsonVideoplattform Youtube (Logo)
Videoplattform Youtube (Logo) - SNA, 1920, 24.04.2021
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Die russische Aufsichtsbehörde für Informationstechnologie und Massenkommunikation Roskomnadsor hat der Videoplattform Youtube vorgeworfen, Beiträge russischer Medien regelmäßig einer Zensur zu unterwerfen.
Als formaler Vorwand werde angeführt, dass der Content seiner Altersklasse nicht entspreche, heißt es in einer Mitteilung der Behörde.
So könnten viele Filme, die in russischen TV-Sendern ohne Altersbeschränkungen gezeigt worden seien, auf YouTube nur für Volljährige zugänglich sein.
„Auch viele Videos können nur dann angesehen werden, nachdem sie auf dem Video-Hosting eingeloggt worden sind oder eine zusätzliche Zustimmung für das Anschauen von Filmen für Erwachsene haben“, so Roskomnadsor.
Demnach blockiert Youtube Videos, die den Zuschauern eine Position, die sich von der „im Westen gängigen“ unterscheidet, vermitteln. Beispielsweise zeigten solche Videos die Wahrheit über den historischen Beitrag Russlands zum Sieg über den Faschismus, über die tragischen Ereignisse in Beslan (Geiselnahme in einer Schule in der nordossetischen Stadt Beslan im September 2004 Anm. d. Red.).
So hat YouTube die Ansprache des russischen Präsidenten Wladimir Putin auf dem Account eines Fernsehsenders blockiert und dies dann mit einem zufälligen Fehler erklärt.
Twitter (Symbolbild) - SNA, 1920, 16.03.2021
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Allein im vergangenen Jahr hat YouTube nach Angaben von Roskomnadsor neun Mal den Zugang zu Accounts russischer Medien beschränkt und drei Mal zu ihren Materialien. In den ersten vier Monaten dieses Jahres seien drei Accounts und fünf Materialien gesperrt geworden.
Unter anderem seien die offiziellen Accounts der russischen TV-Sender NTV, Rossija 24, TVZ, Russia Today und der Agentur SNA betroffen gewesen.
Zugleich habe Youtube Materialien mit Kinderpornografie, Aufrufen zum Extremismus, pronarkotischen und suizidalen Inhalten nicht blockiert, fügte Roskomnadsor hinzu. Seit 2012 hatte die Behörde mehr als 70.000 solche Materialien entdeckt, wobei etwa 6.000 davon noch nicht gelöscht wurden.
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