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Nach Militärübung in Süd- und Westrussland: Russische Truppen kehren in ihre Einheiten zurück

© SNA / Russlands Verteidigungsministerium / Zur BilddatenbankRusslands Verteidigungsminister Sergej Schoigu bei Manöver auf der Krim-Halbinsel am 22. April
Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu bei Manöver auf der Krim-Halbinsel am 22. April - SNA, 1920, 23.04.2021
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Die russischen Truppen, die sich bei einer unerwarteten Inspektion im Süden und Westen Russland eingesetzt wurden, begannen am Freitag, in ihre Einheiten zurückzukehren. Dies gab das russische Verteidigungsministerium bekannt.
Derzeit sind die Militärs auf dem Weg zu Flugplätzen, Schiffen und Zügen, um an ihre Heimateinheiten zurückzukommen.
Am Donnerstag hatte Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu die Militärübungen im Süden und Westen Russlands beendet. Ihm zufolge waren alle Ziele erreicht worden.

„Die russischen Verteidigungsstreitkräfte reagieren adäquat auf die Änderung der Lage nahe den russischen Grenzen“, sagte Schoigu.

Laut dem Verteidigungsminister soll nun der Generalstab „eine detaillierte Analyse durchführen und Bilanz ziehen“.
Die Rückkehr der Truppen, die am Manöver beteiligt waren, ist bis zum 1. Mai geplant.
Internationale Militärübung Rapid Trident 2019 in der Region Lwiw (Archivbild) - SNA, 1920, 14.04.2021
Ukrainische Streitkräfte führen Militärübung nahe der Krim durch
Anfang April hatte Russland die Überprüfung der Gefechtsbereitschaft seiner Streitkräfte begonnen. Damals war berichtet worden, dass im April mehr als 4000 Übungen stattfinden sollten. Diese sollten in allen Militärbezirken und in der Nordflotte, sowie auf Kurilen und Kamtschatka erfolgen. An den Übungen auf der Krim beteiligten sich mehr als 10.000 Menschen und etwa 1200 Waffen- und Militärtechnik.
Die westlichen Staaten haben in letzter Zeit ihre Besorgnis in Bezug auf angeblich zunehmende „aggressive Aktivitäten“ seitens Russlands in der Ukraine zum Ausdruck gebracht. Washington sprach von einer vermutlichen Bewegung der russischen Streitkräfte auf der Krim und an der östlichen Grenze zur Ukraine.
Eines der Häuser des Dorfes Glubokaja im Ort Gorlowka, das durch Beschuss ohne Dach und schließlich ohne Mieter geblieben ist. Das Dorf liegt neben der Kontaktlinie in der Region Donezk. April 2021 - SNA, 1920, 16.04.2021
Merkel, Macron und Selenski fordern von Russland Truppenabbau an Grenze zu Ukraine
Kreml-Sprecher Dmitri Peskow betonte in Bezug darauf, die Bewegungen der russischen Truppen auf dem Territorium Russlands sollten andere Staaten nicht beunruhigen, weil sie keine Bedrohung für diese Länder darstellen würden. Die Geschehnisse im Donbass seien ein interner ukrainischer Konflikt, an dem die russischen Truppen nie beteiligt gewesen seien, so Peskow.
„Russland ist keine Konfliktpartei. Russland tut sein Bestes, um zu helfen, diesen Konflikt zu regeln. Und wir werden das immer wieder klarstellen“, sagte Peskow.
Russland nutze seinen Einfluss für die Umsetzung der Vereinbarungen. Wiederholt hat Moskau sein Interesse daran bekundet, dass Kiew seine politische und wirtschaftliche Krise überwindet.
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