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Terrorfinanzierung: Durchsuchungen in NRW und Bayern – Anwalt unter Verdacht

© CC0 / planet_foxPolizei in Bayern (Symbolbild)
Polizei in Bayern (Symbolbild) - SNA, 1920, 22.04.2021
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Die Polizei hat am Donnerstag in Nordrhein-Westfalen und Bayern wegen des Verdachts der Terrorfinanzierung Wohnungen durchsucht. Es sollen sechsstellige Beträge über ein Treuhandkonto des islamistischen Vereins Ansaar International geflossen sein.
Der Verdacht richte sich gegen drei Beschuldigte im Alter von 32 bis 40 Jahren, sagte ein Sprecher der Düsseldorfer Generalstaatsanwaltschaft auf dpa-Anfrage. Außerdem gehe man dem Verdacht des Betrugs und der Untreue nach. Bei einem der Beschuldigten handele es sich um einen Rechtsanwalt.
Die Ermittlungen und die Auswertung sichergestellter Beweismittel dauerten an. Die Durchsuchungen hätten im Großraum Düsseldorf und im Großraum München stattgefunden.
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Nach Angaben des „Spiegels“ soll der Anwalt ein Treuhandkonto für den lange vom Verfassungsschutz beobachteten Verein Ansaar International geführt haben. Über dieses Konto seien sechsstellige Beträge geflossen. Dazu wollte sich die Generalstaatsanwaltschaft mit Verweis auf ein weiteres Ermittlungsverfahren nicht äußern. Der Verein wird vom Verfassungsschutz NRW im jüngsten Jahresbericht als extremistisch-salafistisch eingestuft.
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