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Nachtnews: Bundesrat entscheidet über Notbremse-Gesetz, Wieder Afroamerikaner in den USA erschossen

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 22.04.2021
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Bundesrat entscheidet über Notbremse-Gesetz; Biden erreicht zentrales 100-Tage-Ziel bei Corona-Impfungen; Lauterbach für strengere Maßnahmen und Festhalten an Inzidenz; Mobile Impfteams sollen in Bayern auch Obdachlose impfen; Wieder Afroamerikaner in den USA erschossen; Deutliche Zunahme von Todeszonen in den Weltmeeren
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Donnerstag geschehen ist.

Bundesrat entscheidet über Notbremse-Gesetz

Der Bundesrat will heute über das erweiterte Infektionsschutzgesetz entscheiden – die Corona-Notbremse. Durch das Gesetz sollen einheitliche Regeln gelten, sobald an drei Tagen in Folge die Sieben-Tage-Inzidenz über 100 steigt. Der Bundestag hat das Gesetz gestern beschlossen. Mit der Notbremse würden dann auch die Ausgangsbeschränkungen von 22 bis 5 Uhr gelten. Der Bundesrat kann das Gesetz verzögern und den Vermittlungsausschuss anrufen. Die meisten Bundesländer haben aber schon gesagt, dass sie keinen Einspruch einlegen wollen.
Plenarsitzung  im Bundestag - SNA, 1920, 21.04.2021
Bundestag beschließt bundesweite Corona-Notbremse

Biden erreicht zentrales 100-Tage-Ziel bei Corona-Impfungen

US-Präsident Joe Biden steht kurz davor, sein Ziel von 200 Millionen verabreichten Corona-Impfungen im Land in seinen ersten 100 Amtstagen zu erreichen. Am heutigen Donnerstag werde die Schwelle wohl überschritten, sagte Biden. Er sei stolz auf seine Regierungsmannschaft, aber auch auf die Bevölkerung, die das möglich gemacht hätten. Der Demokrat war am 20. Januar ins Weiße Haus eingezogen. Ende April ist er 100 Tage im Amt.

Lauterbach für strengere Maßnahmen und Festhalten an Inzidenz

Der SPD-Politiker Karl Lauterbach fordert die Ministerpräsidenten auf, bei Bedarf über die beschlossenen Maßnahmen im Infektionsschutzgesetz hinaus zu gehen. Wenn die Inzidenz mit den Maßnahmen nicht gesenkt werden könne, müssten die Länder zusätzliche Maßnahmen ergreifen, sagte Lauterbach gegenüber der „Augsburger Allgemeinen“. Dies sei durch das Infektionsschutzgesetz erlaubt. Die Inzidenz als Hauptindikator sei seiner Ansicht nach richtig, weil bei einer Inzidenz über 100 auf jeden Fall die „Notbremse“ notwendig sei.

Mobile Impfteams sollen in Bayern auch Obdachlose impfen

Mobile Impfteams sollen in Bayern ab Mai auch auf der Straße lebende Obdachlose gegen das Coronavirus impfen. Die Regierung stelle dafür ab nächster Woche 6000 Impfdosen zur Verfügung, kündigte Gesundheitsminister Klaus Holetschek heute an. Er wolle damit gezielt auf die Menschen zugehen, die nicht in Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe und somit faktisch auf der Straße lebten, sagte er laut einer Mitteilung des Ministeriums.

Wieder Afroamerikaner in den USA erschossen

Nur einen Tag nach dem Schuldspruch gegen den weißen Ex-Polizisten Derek Chauvin im Fall des getöteten Afroamerikaners George Floyd ist in den USA erneut ein Schwarzer bei einem Polizeieinsatz erschossen worden. Der Vorfall ereignete sich in der Kleinstadt Elizabeth City im Bundesstaat North Carolina, als Beamte einen Durchsuchungsbefehl ausführten.
Einen Tag zuvor hatte ein Polizist im Staat Ohio eine 16-jährige Schwarze erschossen, die Videoaufnahmen zufolge mit einem Messer bewaffnet war. Der Vorfall wird nun von der zuständigen Behörde des Bundesstaats untersucht. Der Beamte, der die Schüsse abfeuerte, ist bis auf Weiteres beurlaubt. Bezirksstaatsanwalt Andrew Womble versprach eine eingehende Untersuchung.
Absperrband (Symbolbild) - SNA, 1920, 14.04.2021
US-Polizist soll Jugendlichen erschossen haben

Deutliche Zunahme von Todeszonen in den Weltmeeren

Die Zahl der sogenannten Todeszonen in den Weltmeeren ist nach einem Bericht der Vereinten Nationen deutlich gestiegen. Dabei handelt es sich um sehr sauerstoffarme Gebiete im Meer, in denen kaum noch Leben möglich ist. Die Zahl dieser Zonen sei von 2008 bis 2019 von mehr als 400 auf etwa 700 gestiegen, heißt es im zweiten „World Ocean Assessment“ der UN zum Zustand der Meere, der in New York vorgestellt wurde. Besonders betroffen sind demnach neben dem Golf von Mexiko und dem Südchinesischen Meer auch die Ost- und die Nordsee.
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