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Tag der Mutter Erde: 18 alarmierende Signale unseres Planeten

Erde (Symbolbild) - SNA, 1920, 22.04.2021
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Am 22. April wird der Internationale Tag der Mutter Erde begangen. Extreme Hitze, Waldbrände und Überschwemmungen sowie eine rekordverdächtige Hurrikan-Saison im Atlantik haben Millionen von Menschen betroffen – das sind alarmierende Signale der extrem leidenden Natur. SNA hat 18 Fakten gesammelt, die von den Ausmaßen der Klimakrise zeugen.
„Wir müssen entschlossen handeln, um unseren Planeten sowohl vor dem Coronavirus als auch vor der existenziellen Bedrohung durch Klimastörungen zu schützen“, so UN-Generalsekretär António Guterres auf der Seite der Vereinten Nationen.
Der Klimawandel, vom Menschen verursachte Veränderungen der Natur sowie Verbrechen, die die biologische Vielfalt stören, wie Entwaldung, Landnutzungsänderung, intensivierte Landwirtschaft und Tierproduktion oder der wachsende illegale Handel mit Wildtieren, können die Übertragung von Infektionskrankheiten wie COVID-19 von Tieren auf Menschen provozieren, behauptet die Uno. Das sind so genannte zoonotische Krankheiten. Dies zeige die engen Beziehungen zwischen der Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt.
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Die Natur leidet und drängt eindeutig zum Handeln. Das sind ihre alarmierenden Signale:
1.
Unser Planet verliert jedes Jahr 4,7 Millionen Hektar Wald – eine Fläche, die größer als Dänemark ist.
2.
Wälder beherbergen fast 80 Prozent der terrestrischen Artenvielfalt der Welt. Wälder enthalten über 60.000 Baumarten.
3.
Die Ozeane absorbieren etwa 30 Prozent des vom Menschen produzierten Kohlendioxids und tragen so dazu bei, die Auswirkungen der globalen Erwärmung auszugleichen. Sie werden aber saurer wegen der Verschmutzung mit Plastikmüll.
4.
Ein gesundes Ökosystem schützt uns vor verschiedenen Krankheiten. Die biologische Vielfalt erschwert die rasche Ausbreitung von Krankheitserregern.
5.
Rund 1,6 Milliarden Menschen sind in Bezug auf Nahrung, Unterkunft, Energie, Medizin und Einkommen direkt von Wäldern abhängig.
6.
Infolge des anthropogenen Einflusses haben sich drei Viertel der terrestrischen Ökosysteme und zwei Drittel der marinen Ökosysteme verändert.
7.
Die Ozeane sind die weltweit größte Proteinquelle. Über drei Milliarden Menschen sind von den Ozeanen als Hauptproteinquellen vollständig abhängig.
8.
In den letzten 150 Jahren wurde die lebende Deckung der Korallenriffe halbiert.
9.
Die Landverschlechterung betrifft heute fast zwei Milliarden Hektar – eine Fläche, die größer als Südamerika ist.
10.
Mehr als drei Milliarden Menschen sind von der Artenvielfalt der Meeres- und Küstengebiete abhängig.
11.
Jeder dritte Mensch auf dem Planeten hat heute keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.
12.
Die Vorräte von Frischwasser in den Bergen decken den täglichen Bedarf von mehr als der Hälfte der Weltbevölkerung.
13.
Laut Prognosen werden bis 2050 bis zu 5,7 Milliarden Menschen in Gebieten leben, in denen es mindestens einen Monat im Jahr an frischem Wasser mangeln wird.
14.
Durch eine nachhaltige Wasserversorgung und Abwasserentsorgung können jährlich mehr als 360.000 Todesfälle bei Neugeborenen verhindert werden.
15.
Extreme Wetterbedingungen waren in den letzten zehn Jahren für über 90 Prozent der großen Naturkatastrophen verantwortlich.
16.
Bis 2040 sollen der weltweite Energiebedarf um mehr als 25 Prozent und der Wasserbedarf um mehr als 50 Prozent steigen.
17.
Rund eine Million Tier- und Pflanzenarten auf unserem Planeten sind derzeit vom Aussterben bedroht.
18.
Es werden 1,6 Erden benötigt, um die Anforderungen zu erfüllen, die die Menschheit jedes Jahr an die Natur stellt.
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