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Impf-Zertifikat: EU-Länder einigen sich auf technische Richtlinien

© AP Photo / Christophe EnaCorona-Impfung (Archiv)
Corona-Impfung (Archiv) - SNA, 1920, 22.04.2021
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Vertreter von EU-Ländern haben sich am Donnerstag auf technische Rahmenbedingungen für die Einführung des digitalen Impfpasses geeinigt. Dies ist einer Pressemitteilung auf der offiziellen Webseite der EU-Kommission zu entnehmen.
Zum Juni soll demnach der sogenannte digitale Grüne Zertifikat in der EU einsatzbereit sein und Reisen im Sommer deutlich erleichtern. Anders als es der Name vermuten lässt sollen die Bescheinigungen auch in Papierform erhältlich sein.
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Die Leitlinien betreffen etwa entscheidende Elemente des Zertifikats wie einen QR-Code, über den Daten zu Impfungen, Ergebnisse von Coronavirus-Tests und Informationen zu überstandenen Covid-Infektionen abgerufen werden können. Die Codes sollen sicherstellen, dass alle Zertifikate gelesen werden können. Zudem beschreiben die Richtlinien auch Sicherheitsmechanismen, die Fälschungen verhindern sollen. So könne die Echtheit der Zertifikate EU-weit überprüft werden.
Die Mitgliedsstaaten werden laut dem Statement ermutigt, die benötigten technischen Lösungen auf nationaler Ebene einzuführen. Nächste Woche soll im EU-Parlament über die Ausgestaltung des Zertifikats abgestimmt werden.
Von Seiten der Kommission sei man ab dem 1. Juni bereit, die EU-Länder mit dem Zertifikat zu verknüpfen, teilte der EU-Handelskommissar Thierry Breton mit.
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Wie die Nachrichtenagentur DPA am Mittwoch unter Verweis auf Regierungskreise meldete, sollen Geimpfte in Deutschland mithilfe einer Smartphone-App Zugriff auf ihre Impfbescheinigung als QR-Code bekommen und diese für bestimmte Grundrechte schnell ausweisen können.
Der digitale Impfpass in Deutschland entsteht unter der Führung des amerikanischen Technologiekonzerns IBM. Auch das Kölner Start-up Ubirch, der schwäbische IT-Dienstleister Bechtle und der genossenschaftliche Zusammenschluss von zehn IT-Dienstleistern der öffentlichen Hand, Govdigital, beteiligen sich an der Entwicklung. Sie soll auch mit dem kommenden EU-einheitlichen Covid-Zertifikat vereinbar sein.
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