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George-Soros-Stiftung soll Massenunruhen in Myanmar finanziert haben – Hochrangiger Militär

© AP PhotoPolizeibeamte in Myanmar
Polizeibeamte in Myanmar - SNA, 1920, 22.04.2021
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Der Sprecher der Militärregierung in Myanmar, Brigadegeneral Zaw Min Tun, hat im Gespräch mit russischen Medien am Donnerstag der Stiftung des US-Milliardärs George Soros vorgeworfen, die Unruhen im Land finanziert zu haben.
Dem Militär zufolge erhalten die Demonstranten in Myanmar „seit langem Unterstützung und Versorgung aus westlichen Ländern“. Somit würden Waffen in das Land geschmuggelt und den Demonstranten übergeben.
„Die Hauptfrage ist, woher sie das Geld bekommen, um alles zu kaufen, was sie für die Bombenherstellung brauchen. Und das Geld erhalten sie von der Soros-Stiftung (NGO Open Society Myanmar). Diese hält in unserem Land lange Zeit in Banken, getarnt als humanitäre Hilfe, einen großen Geldbetrag in Dollar. Interessant ist, dass Anfang Februar jemand einen sehr großen Betrag vom Bankkonto der Soros-Stiftung abgebucht hat. Zu welchem ​​Zweck, ist unklar, wo sich dieses Geld jetzt befindet, ist ungewiss. Wir glauben, dass dieses Geld die Quelle ist, um die Demonstranten zu Terroristen zu machen“, sagte Zaw Min Tun.
Die Soros-Stiftung habe dieses Geld bei einer der örtlichen Banken aufbewahrt, hieß es. Es sei keine so große Bank, sondern eine kleine Geschäftsbank für die Entwicklung von Kleinunternehmen. Dort hätte sie fünf Millionen Dollar gehalten.
„Ein Teil davon - eineinhalb Millionen - hat ein Vertreter der Stiftung in unserem Land in lokaler Währung am 8. Februar abgehoben. Dies ist eine ziemlich große Menge“, so der General.
Myanmars Botschafter in Großbritannien Kyaw Zwar Minn - SNA, 1920, 08.04.2021
Myanmars Botschafter aus Londoner Vertretung ausgesperrt
Ihm zufolge ist dies nur eine Quelle, die der Militärregierung bekannt ist. „Es kann auch weitere (Quelle – Anm. d. Red.) geben. Vielleicht auf dem Territorium unseres Landes oder vielleicht bei unseren Nachbarn“, sagte er weiter.

Militärputsch in Myanmar

Das Militär in Myanmar war am 1. Februar an die Macht gekommen, indem es die damalige Regierung gestürzt und die zivilen Anführer verhaftet hatte. Es begründete sein Vorgehen mit einem angeblichen massiven Wahlbetrug bei den Parlamentswahlen 2020 zugunsten der damals regierenden Partei NLD und der Ablehnung der Behörden, die mutmaßlichen Missstände zu untersuchen. Das Militär benutzte dabei den verfassungsmäßigen Mechanismus zur Einführung des Ausnahmezustands und versprach, ein Jahr später Neuwahlen abzuhalten und die Macht an die Wahlgewinner zu übergeben. Später korrigierte ein Sprecher des Militärs die vermutliche Frist für die Abhaltung der Wahlen: Diese sollten in zwei Jahren stattfinden, hieß es.
In vielen Städten Myanmars finden täglich Massenproteste gegen die Militärregierung statt. Mehr als 70 Prozent der Staatsbediensteten, darunter auch Mediziner, haben sich der Kampagne des zivilen Ungehorsams gegen die Behörden angeschlossen.
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