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Weiße Besucher der George-Floyd-Gedenkstätte bekommen besondere Anweisungen – Foto

© REUTERS / OCTAVIO JONESGeorge-Floyd-Gedenkstätte in Minneapolis, USA, der 20. April 2021
George-Floyd-Gedenkstätte in Minneapolis, USA, der 20. April 2021  - SNA, 1920, 22.04.2021
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Der Reporter des US-Fernsehsenders „Fox News“, Matt Finn, hat auf Twitter das Foto eines Posters von der Gedenkstätte veröffentlicht, die an der Stelle entstanden ist, wo der Afroamerikaner George Floyd in Minneapolis (US-Bundesstaat Minnesota) ums Leben kam.
Das am Mittwoch erschienene Bild zeigt ein Schild mit Benimmregeln für die Besucher des „George Floyd Square“. Man wird aufgefordert, Masken zu tragen und die Stätte mit „Pietät, Demut und Aufgeschlossenheit wie ein eingeladener Gast“ zu betreten.
Unter den allgemeinen Regeln erscheint noch zusätzlich eine Liste, betitelt „Für Weiße insbesondere“. Demnach soll man sich dort mit der Absicht befinden, „zuzuhören, zu lernen, zu betrauern und zu erleben“.
„Vergesst nicht, dass ihr hier seid, um Unterstützung zu zeigen, nicht um unterstützt zu sein.“
Gerechtigkeit (Symbolbild) - SNA, 1920, 21.04.2021
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Die Besucher werden gebeten, nicht zu viel Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Man solle auf den Lärm und die Bewegungen achten, die man macht, und versuchen, „zur Energie des Raumes beizutragen statt sie ihm zu nehmen“.
Weitere Anweisungen betreffen unter anderem das Fotografieren. Darüber hinaus wird man gebeten, auf von anderen weißen Besuchern gemachte „problematische Sachen“ zu reagieren, um diese „Last den Schwarzen zu nehmen.“
Wie der Sender am Donnerstag berichtet, ist das Poster nicht das einzige, das ausdrücklich weiße Besucher der Gedenkstätte anspricht.
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Das Schild spaltete Internetbenutzer. Während viele User die Regeln als vernünftigen Verhaltenskodex für alle Gedenkstätten bezeichneten, sahen einige in den besonderen Anweisungen für Weiße offenbar eine Rückkehr zur Segregation.
Der Tod von Floyd bei seiner Festnahme durch die Polizei 2020 hatte Massendemonstrationen und Unruhen in den USA ausgelöst. Die Geschworenen in Minneapolis hatten am Dienstag den ehemaligen Polizisten Derek Chauvin der Tötung von George Floyd in allen drei Anklagepunkten für schuldig befunden. Ihm drohen bis zu 40 Jahre Gefängnis.
Nach der Verkündung des Verdikts leitete das US-Justizministerium Ermittlungen gegen die Polizei von Minneapolis ein.
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