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Zurückhaltung bei K-Frage der Union: Merkel verteidigt ihre Position

© SNA / Sergej Gunejew / Zur BilddatenbankAngela Merkel (Archiv)
Angela Merkel (Archiv) - SNA, 1920, 21.04.2021
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Kanzlerin Angela Merkel hat am Mittwoch ihre zurückhaltende Position in der Debatte um die Unions-Kanzlerkandidatur begründet, berichtet Reuters.
„Mit Recht sollen Vorgänger sich aus der Gestaltung ihrer eigenen Nachfolge heraushalten“, sagte Merkel bei einer Schalte der konservativen europäischen Parteienfamilie EVP.
Sie soll bereits solche Situationen beobachtet haben, wenn Vorgänger dies versucht hätten bei bestimmten Positionen. „Und das ist nichts geworden.“
Zuvor hatte Söder gefordert, dass die Kanzlerin am Entscheidungsprozess teilnehmen müsse. Später fand er es aber klug, dass sie sich bei dieser Frage distanzierte. In der CDU soll es auch intern Kritik gegeben haben, dass sich Merkel nicht für den CDU-Chef eingesetzt habe.
Außerdem unterstrich Merkel bei der Schalte der europäischen Parteienfamilie EVP die klare Europa-Orientierung von CDU-Chef Armin Laschet. Er sei Europaparlamentarier gewesen und habe sich „schon immer für den europäischen Gedanken sehr interessiert“. „Das ist eine seiner Leidenschaften", sagte die Kanzlerin.
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Bei einer digitalen Abstimmung in der Nacht auf Dienstag haben die CDU-Vorstandsmitglieder in geheimer Wahl für den Kanzlerkandidaten abgestimmt. CDU-Vorsitzender Armin Laschet erhielt 31 Stimmen, für CSU-Chef Markus Söder gab es neun Stimmen. Sechs Vorstandsmitglieder enthielten sich. Laut den CDU-Angaben entspricht das einer Zustimmung von 77,5 Prozent für Laschet und 22,5 Prozent für Söder.
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