U-Boot-Suche in Indonesien: Ölteppich am mutmaßlichen Unglücksort

© REUTERS / M Risyal Hidayat / Antara FotoDas indonesische U-Boot Nanggala (Archivbild)
Das indonesische U-Boot Nanggala (Archivbild) - SNA, 1920, 21.04.2021
Die indonesische Marine sucht vor der Insel Bali nach einem vermissten U-Boot. Luftaufnahmen zeigen inzwischen laut Reuters einen treibenden Ölteppich an dem Ort, wo das U-Boot letztmalig erfasst wurde.
Das indonesische Verteidigungsministerium teilt mit, die Marine habe zwei mit Sonaranlagen ausgerüstete Schiffe in das Suchgebiet entsandt. Zudem habe man Singapur und Australien um Hilfe gebeten, weil diese Länder spezielle U-Boot-Rettungsschiffe zur Verfügung stellen könnten.
Der Kontakt zum Unterseeboot KRI Nanggala-402 sei im Zuge eines Seemanövers um circa 3.00 Uhr morgens (Ortszeit) abgebrochen, dann sei es etwa 95 Kilometer vor der Insel Bali verschwunden, berichtet laut DPA eine örtliche Zeitung mit Verweis auf einen Militärsprecher.
Das vor 40 Jahren in Deutschland gebaute U-Boot sei vermutlich gesunken. Darauf deutet auch der Ölteppich auf dem Wasser hin. Möglicherweise befinde es sich in einer Mulde auf dem Meeresboden in etwa 700 Metern Tiefe, hieß es.
An Bord des U-Boots sind nach Reuters-Angaben 53 Menschen. Das 1.395 Tonnen schwere U-Boot wurde 1978 in Deutschland gebaut. Jahre später wurde es in Südkorea umgerüstet, 2012 war die Umrüstung abgeschlossen.
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