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Chef der amerikanischen Anti-Doping-Agentur fordert mehr Transparenz bei Dopingkontrollen

© AFP 2021 / ALEX WONGTravis Tygart, Chef der US-amerikanischen Anti-Doping-Agentur (Archivbild)
Travis Tygart, Chef der US-amerikanischen Anti-Doping-Agentur (Archivbild) - SNA, 1920, 21.04.2021
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Im Vorfeld der Olympischen Sommerspiele, die am 23. Juli in Tokio eröffnet werden sollen, hat sich Travis Tygart, Chef der US-amerikanischen Anti-Doping-Agentur, für mehr Transparenz bei Dopingkontrollen ausgesprochen.
„Alle Länder sollen die genaue Anzahl der Tests, die durchgeführt wurden, mit den Namen der jeweiligen Sportler in Echtzeit veröffentlichen“, forderte Tygart im Gespräch mit der „Sport Bild“. Die Welt-Anti-Doping-Agentur Wada habe diese Daten und könne sie auch veröffentlichen. „Wir denken, dass es nur fair wäre – besonders im Hinblick auf die Corona-Situation und den Doping-Skandal in Russland. Denn nur so bekommen wir alle wieder Vertrauen in die Athleten und die Kontrollen, die rund um den Globus gemacht werden.“
Mit Blick auf die Spiele in Tokio befürchte man „eine große Unbekannte“, so Tygart, „denn leider ist nicht öffentlich, wer und wie oft weltweit kontrolliert wird“. Bei den Spielen 2016 in Rio de Janeiro habe es 1913 Athleten in den zehn Sportarten mit dem höchsten Doping-Risiko gegeben, die im Vorfeld überhaupt nicht getestet worden seien. „Dass so etwas passiert, ist komplett inakzeptabel“, urteilt der US-Dopingjäger.
Trotz weiter steigender Infektionszahlen und einem drohenden Notstand in Tokio, Osaka und der Präfektur Hyogo wollen die Veranstalter an Olympia 2021 festhalten. Ob heimische Zuschauer bei den Spielen zugelassen werden, bleibt zunächst unklar. Wie die japanische Nachrichtenagentur „Kyodo“ berichtet, wollen sich die Olympia-Macher mit dieser Entscheidung bis Juni Zeit lassen. Ausländische Fans waren bereits ausgeschlossen worden.
US-Sprintweltmeister Christian Coleman - SNA, 1920, 16.04.2021
Drei Dopingkontrollen geschwänzt: Olympia-Aus für US-Sprintweltmeister Coleman
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