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Russland will sein Segment nach ISS-Ausstieg Partnern übergeben – Roskosmos

© NASAInternationale Raumfahrtstation (ISS)
Internationale Raumfahrtstation (ISS) - SNA, 1920, 21.04.2021
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Die Verantwortung für das russische Segment der Internationalen Raumstation ISS will Russland nach dem geplanten Ausstieg aus dem Projekt an Partner übergeben oder auf kommerzieller Grundlage nutzen. Das sagte der Chef der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, Dmitri Rogosin, am Mittwoch.
„Das bedeutet nicht, dass die Station nach 2025 sofort zerstört und versenkt wird“, sagte Rogosin. „Wir werden die Verantwortung an unsere Partner übergeben.“ Eine weitere Variante wäre, die Kosten auf kommerzieller Grundlage zu tragen. Roskosmos beginne entsprechende Verhandlungen mit den Partnern von der Nasa.
Russland kündigte vor kurzem den Ausstieg aus der ISS schon 2025 an. Der Vertrag über eine internationale Zusammenarbeit läuft vorerst bis 2024. Erklärt wird der Schritt mit dem technischen Zustand des 22 Jahre alten russischen Segments, das eigentlich nur für 15 Jahre Lebensdauer gedacht wurde. Bis zu 80 Prozent der Ausrüstung seien bereits veraltet, sagte Rogosin. Roskosmos warte nun auf die Anweisungen des Präsidenten, um mit dem Bau einer eigenen Raumstation zu beginnen.
Dmitri Rogosin (von links) - SNA, 1920, 12.04.2021
Roskosmos-Chef meldet Scheitern von Verträgen „wegen gemeinen US-Sanktionen“
„Wenn wir sie 2030 planmäßig in die Umlaufbahn bringen können, wäre das ein kolossaler Durchbruch“, sagte der Roskosmos-Chef.
Das erste Modul der neuen russischen Orbitalstation wird 2025 startbereit sein, es wird das Wissenschafts- und Energiemodul sein, das für die ISS vorgesehen war, wie Rogosin zuvor mitgeteilt hatte. Die Arbeiten an diesem Modul wurden bereits 2012 begonnen.
Die Station solle nicht dauerhaft bewohnt sein. Die Kosmonauten werden öfter dorthin fliegen, aber nicht so lange dort bleiben, um sich nicht einem übermäßigen Strahlenrisiko auszusetzen. Es werde auch nicht ausgeschlossen, dass es auf der Station auch Gäste geben werde. „Die Station muss aber national sein“, so Rogosin.
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